Austrian MTBO days in Bad Vöslau

Im Anschluss an die Alpenwoche sind Ulf und ich noch zu den MTBO days in Bad Vöslau gefahren. Wieder alles auf den Landstraßen nur für den Heimweg gönnten wir uns eine tschechische Autobahn-Vignette. Bei den MTBO days gab es am Samstag mittags einen Sprint und zum späten Nachmittag eine Mittelstrecke. Es war reichlich internationale Konkurrenz am Start und zu dem durfte ich nun, da ich einen österreichischen Verein habe auch offiziell an der Staatsmeisterschaft im Sprint und an der Österreichischen Meisterschaft auf der Langstrecke am Sonntag teilnehmen.

Der Fokus lag auf dem Sprint weil ich nicht wußte, wieviel die Beine nach Pilsen und den MTB-Tagen samt Wanderung noch hergeben würden. Im Sprint fuhr ich tatsächlich nicht super schnell, aber recht kontrolliert und sehr fokussiert. Der starke Regen hörte kurz vor meinem Start auf, so waren nur ein paar Wege schlammig und ich versuchte die kleinen Pfade durch Umwege zu umgehen. Ein größerer Fehler und zwei bis drei kleinere Fehler unterliefen mir im flachen alten Militärgelände mit seinen untertunnelten Hügeln. Kurz vor Schluss rammte mir noch eine Master-Fahrerin ihr Bärentatzenpedal ins Schienenbein, aber auch das konnte mich nach kurzem Verharren nicht vom Zieleinlauf abhalten. Mit 7 s Rückstand kam ich auf Platz 4 ein. Konnte mir aber so den Staatsmeistertitel sichern.
Der Nachmittag mit der Mitteldistanz auf dem Harzberg verlief von der Routenwahl und Orientierungssicherheit her nicht ganz so optimal. Ich hatte ein wenig Respekt davor durch Fehler zu weit bergab zu fahren und somit viel Zeit beim zurück-klettern zu verlieren. So fuhr ich teilweise übersichere Routen und stoppte an der ein oder anderen Kreuzung zu viel. Die Beine waren hingegen gar nicht so schlecht. Insgesamt hatte ich aber einen relativ großen Rückstand. Auf der Langstrecke am Sonntag hatte ich dann doch ein wenig mit müdem Körper und Beinen zu kämpfen. Ich biss mich durch die Langstrecke durch, hatte aber gut 15 min Rückstand auf die Siegerin und im Ziel war ich richtig knülle. Immerhin gab es noch die silberne Medaille in der Österreichischen Meisterschaft Lang. Die Woche danach hieß es dann hauptsächlich die Beine hochzulegen und alles für die EM im Französischen Orléans vorzubereiten.