Irland per Rad 2018 – Tag 6 – Irish mist

Auf Etappe 6 freuten wir uns auf Grund der Wetterprognosen nicht so ganz sehr, ausserdem war es eher eine Überführungsetappe in die Buren.

Typischer Irish mist erzählte uns der B&B Eigentümer, als er uns auf den Weg schickte. Wir waren recht erfreut als wir morgens fast ohne Niesel loskamen und es sogar noch trockener wurde. Erstes Ziel war die Fähre von Tabert um über Shannon überzusetzen. Die wir auch just vor dem direkten Ablegen erreichten.

Auf der gegenüber liegenden Fährseite in Killimer setzten wir uns ins Hafen-Café und planten die zweite Hälfte des Tages. Wegen der WetterlGe sollte es eigentlich eine kurze Etappe werden. Dann dachten wir ein wenig über die Reiseplanung der nächsten Tage nach und kamen zu dem Schluß dass wir zum Nachmittag doch noch an die Klippen von Moher fahren wollen.

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Wir hatten das Wetter völlig aus den Augen verloren und so war unsere Überraschung groß, als wir in den Regen vor die Tür traten. Doch nun war bereits alles gebucht und wir mußten durchziehen und auf besseres Wetter hoffen. Unterwegs nahm der Regen zu und die Bediehnung des Telefons am Lenker wurde wegen der Nässe mühseelig. So kam es, dass ich einen Abzweig verpasste und wir gut 2 km in die falsche Richtung steuerten. Dadurch erkannten wir jedoch, wie gut wir es eigentlich hatten, denn auf den 2 km zurück hatten wir den Wind gegen uns und somit den Regen im Gesicht.

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Mit massivem Rückenwind und nachlassendem Regen fuhren wir auf unsere Unterkunft nahe der Cliffs of Moher zu. Doch zuvor besichtigten wir diese, bevor es wieder losregnet.

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Am Tag mit dem bislang schlechtesten Wetter fuhren wir mit 116 km und 850 hm die längste Strecke, jedoch bestimmt mit 80-90 km Rückenwind – Ruhetag also. Zum Abend zeigte sich noch die Sonne und wir genossen den Untergang an den Klippen. Wir konnten bereits die Aran-Inseln erblicken die wir auf Etappe 7 bereisen werden um nach Connemara abzukürzen.