{"id":210,"date":"2014-08-04T07:26:18","date_gmt":"2014-08-04T06:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/2014.hillclimb.de\/?page_id=210"},"modified":"2014-08-04T07:26:18","modified_gmt":"2014-08-04T06:26:18","slug":"bergen-andalsnes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?page_id=210","title":{"rendered":"Bergen &#8211; Andalsnes"},"content":{"rendered":"<h4>Bergen &#8211; \u00c5ndalsnes<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\">Bergen ist eine sehr sch\u00f6ne und alte Handelsstadt. Sehr zu empfehlen ist das Fischerreimuseum im Hafengel\u00e4nde aber auch sonst zeigt sich Bergen als touristisch sehr interessante Stadt an der Westk\u00fcste Norwegens. Der Besuch auf dem Fischmarkt sollte nicht zu kurz kommen und wem es schmeckt, es gibt dort total leckere Riesengarnelen (reker = Garnelen).<\/p>\n<p align=\"justify\">Im weiteren folgt nun die kurze Tourbeschreibung, die Etappenl\u00e4nge ist auf Grund der Vielzahl der \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten sehr variabel und hier nur ein Vorschlag f\u00fcr ge\u00fcbte Radfahrer.<\/p>\n<p align=\"left\">Tag 1<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Bergen<\/strong> ist einen ganzen Tag wert, am Abend zelteten wir auf dem \u00f6stlich gelegenen Zeltplatz Paradiescamping. Dieser ist aber nicht mehr als f\u00fcr eine kurze Nacht empfehlenswert.<\/p>\n<p align=\"left\">Tag 2<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Bergen &#8211; Kvanndal<\/strong> Im S\u00fcden des Landes gibt es zahlreiche Fahrradrouten und so auch die Nationalroute 3 von Bergen nach Voss, der wir 120 km nach Kvanndal folgten. Der Weg uml\u00e4uft alle Autotunnel und ist streckenweise auf einem alten Bahndamm gef\u00fchrt, der den Radlern nahezu alleine geh\u00f6rt. Direkt gegen\u00fcber der F\u00e4hre in Kvanndal gibt es einen sehr sch\u00f6nen Zeltplatz mit Fjordn\u00e4he.<\/p>\n<p align=\"left\">Tag 3<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Kvanndal &#8211; Sognedal<\/strong> Es gilt einen letzten Pa\u00df zu \u00fcberqueren ehe man nach ca 40 km nach Voss hinabradeln kann. Von Voss geht es ziehlstrebig nach Sognedal. Dabei nutzten wir die F\u00e4hre durch den schmalsten Fjord Europas, den N\u00e6r\u00f8yfrord, und \u00fcberquerten den bekannten weit ins Land reichenden Sognefjord. Gleich auf der anderen Seite links von der Hauptstra\u00dfe gibt es eine kleine Stabkirche zu bestaunen.<br \/>\nIn Norwegen ist es in fast allen Gebieten erlaubt wild zu zelten, d.h. ohne Campingplatz oder \u00e4hnlicher Anlagen und dies taten wir denn auch, nicht weit hinter Sognedal Richtung Jostedalsbreen. (bre=Gletscher)<\/p>\n<p align=\"left\">Tag 4<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Sognedal &#8211; Loen<\/strong> Im steten Anstieg geht es hinauf zum Jostedalsbreen, einem der gr\u00f6\u00dften Europ\u00e4ischen Gletscher. Mit der unterquerung des Gletschers in Tunneln (6.75 km bergab und 6,39 km eben bis bergauf) folgt der etwas unangenehmere aber dennoch beeindruckende Teil der Tour. Ist genug Zeit vorhanden lohnt sich auf alle F\u00e4lle auch ein Besuch im Gletscherzentrum in dem es viele Info&#8217;s gibt (mindestens dreisprachig).<br \/>\nAuf der Abfahrt hinter dem zweiten langen Tunnel gibt es rechter Hand noch Kalksteinh\u00f6hlen zu bewundern am Fjord radelten wir bis nach Loen nahe Stryn, einem der best ausgestattetsten Campingpl\u00e4tze inkl. TV &#8211; es war WM und Norwegen spielte gegen Jugoslawien.<\/p>\n<p align=\"left\">Tag 5<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Loen &#8211; Eidsdal<\/strong> Kurz nach Hellesylt geradelt und von da fuhren wir wieder mit der F\u00e4hre in den Geirangerfjord, sicherlich Norwegens bekanntester Fjord, ein, 7-sprachig. Aus dem Fjord kommt man auf der Adlerstra\u00dfe, \u00fcber 11 Spitzkehren,auf ein Hochplateau auf dem man sich bis weit in den Juni hinein noch eine Schneeballschlacht liefern kann. Es folgt eine gem\u00e4chliche Abfahrt nach Eidsdal auf der wir jedoch einen einfachen Zeltplatz zur \u00dcbernachtung nutzten. Ein sehr sch\u00f6nes Tal mit einer sch\u00f6nen Morgen- und Abendstimmung.<\/p>\n<p align=\"left\">Tag 6<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Eidsdal &#8211; \u00c5ndalsnes<\/strong> Ein letztes mal geht es mit der F\u00e4hre \u00fcber einen Fjord und von hinten pirschen wir uns an die Trollstiegen heran. Auf dem Sattel den es zu \u00fcberqueren gibt liegt teilweise ganzj\u00e4hrig Schnee beidseitig der Stra\u00dfe. Am oberen Ende der Trollstiegen bietet sich ein imposanter Blick auf die Serpentinenstra\u00dfe und das Tal. Es folgt eine kurvenreiche und rasante Abfahrt hinab ins Tal und dann weiter gem\u00e4chlich nach \u00c5ndalsnes.<\/p>\n<p align=\"justify\">Fazit: Es ist eine sehr sch\u00f6ne Tour mit einigen Atraktionen und besonders interessant, aber auch anstrengend, da sie zahlreiche Fjorde und damit auch Gebirgsz\u00fcge quert. Ein bischen trainiert sollte man sein und die Verpflegung ist immer gesichert. Als Karte empfehle ich die entsprechenden Ausgaben des Cappelen Kartenverlages &#8211; Strassenkarte 1:325 000 von K\u00fcmmerly und Frey, in jedem Buchladen mit Kartenabteilung zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bergen &#8211; \u00c5ndalsnes &nbsp; Bergen ist eine sehr sch\u00f6ne und alte Handelsstadt. 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