{"id":224,"date":"2014-08-04T08:30:30","date_gmt":"2014-08-04T07:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/2014.hillclimb.de\/?page_id=224"},"modified":"2014-08-04T08:30:30","modified_gmt":"2014-08-04T07:30:30","slug":"cape-epic-2008","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?page_id=224","title":{"rendered":"Cape-Epic 2008"},"content":{"rendered":"<h4>Cape-Epic: 966 km, 18 530 hm, 8 Etappen von Knysna nach Lourensford, Kapstadt<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Ende M\u00e4rz 2008 brach ich auf um S\u00fcdafrikanischen Boden unter die R\u00e4der zu nehmen. Mein Rad lie\u00df ich von zu Hause aus per Post schicken. Das sollte eigentlich ein zuverl\u00e4ssiger Weg sein, damit das Rad p\u00fcnktlich ankommt. Donnerstag kam ich also mit dem Flieger in George an und dank zweier s\u00fcdafrikanischer Starter war auch der Transport nach Knysna dem Startort des Etappenrennens geschafft. Zusammen mit Felix ging es zur Anmeldung und wir holten unsere Startunterlagen als Team bo-racing &amp; rotor-rohloff mit der Startnummer 325 ab.<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">Zu den Bildern <a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/sport.php?section=ce08\">hier<\/a> entlang.<\/p>\n<p align=\"justify\">Danach mussten wir feststellen, dass von meinem Rad keine Spur zu finden war. Der Renn-Manager selbst k\u00fcmmerte sich und telefonierte mit Post, DHL und wem sonst noch. Doch eine Alternative musste her. Diese fand sich nach einigen Fussminuten auch im Radladen Cycleworx. Eugene gab mir kurzerhand sein Rad f\u00fcr den Prolog am n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n<p align=\"justify\">Der Prolog:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_00.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n52:33,1 &#8211; Platz: 28 Kat. und 405 Gesamt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Voller Hoffnung, dass das Rad am Freitag noch kommen sollte ging ich im Prolog mit Turnschuhen und normalen Pedalen an den Start. Das sollte sich noch r\u00e4chen, denn mein Rad kam nicht und ist auch bis heute noch nicht aufgefunden. Zwar waren wir ganz gut dabei und holten gleich zu Beginn einige der im 30 s Abstand vor uns gestarteten Teams auf, doch bergauf und bergab fehlten Sicherheit und Zug ohne das richtig Schuhwerk und somit fehlten auch einige Minuten, was f\u00fcr die erste Etappe einen der hinteren Startbl\u00f6cke bedeutete. Also habe ich mir noch am selben Tag neue Radschuhe einen Helm und ein paar Decken als Schlafsackersatz f\u00fcr die Zeltn\u00e4chte gekauft um wenigstens etwas ausger\u00fcstet an den Start zu gehen. Eine Radhose und zwei Trikots hatte ich zuf\u00e4llig noch im Reisegep\u00e4ck.<\/p>\n<p align=\"justify\">Etappe 1: Knysna &#8211; George<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_01.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n7:48:22,2 \/ 8:40:55,3 &#8211; Platz: 24 Kat. und 296 Gesamt<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\">Den Morgen habe ich gleich mal verschlafen. Irgendwie h\u00f6rte ich meinen Wecker nicht aber bis 3 min vor dem Start haben wir es bis in die Startaufstellung geschafft. Felix war deswegen schon etwas nerv\u00f6s, f\u00fcr mich war das eher das gewohnte Prozedere.<br \/>\nNun fiel der richtige Startschuss und wir setzen uns auf den noch 950 km und 18000 hm in Bewegung. Nach einem kleinen Kettenh\u00e4nger an Felix&#8217;s Rad in einem Anstieg verloren wir uns allerdings aus den Augen und so verbrachten wir einige Zeit mit warten an unterschiedlichen Orten. Ich habe sogar das Schlussauto gesehen. Da wusste ich dass er nur voraus sein kann und da ich einigen Motorradfahrern Bescheid gegeben hatte kam er mir auch alsbald entgegen. Nach dem Wiederfinden begann aber unsere Aufholjagd, die noch einige Tage anhalten sollte. Obwohl ich erst nach 2 h so richtig auf Renntempo kam konnten wir einige Pl\u00e4tze gutmachen. Vor allem im Flachen und bergab lief es. Nach den 123 km und etwa 3000 hm erreichten wir den ersten Etappenort. Im Ziel erwarteten uns unsere Taschen, die wir gar nicht selbst zum Zelt schleppen mussten. Eugene freute sich dass wir im Ziel waren und k\u00fcmmerte sich auch um sein Rad und gab Felix \u00d6l f\u00fcr die Gabel. Duschen, Bike-W\u00e4sche und Verpflegung waren auch nicht weit weg.<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/etappe1_01.jpg\" alt=\"\" height=\"400\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\">Etappe 2: George &#8211; Calitzdorp<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_02.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n8:06:09,0 \/ 16:47:04,3 &#8211; Platz: 20 Kat. und 221 Gesamt<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\">Dies sollte die schwerste Etappe des ganzen Rennens sein. Sie war auf alle F\u00e4lle eine der hei\u00dfesten. Wieder brauchte ich fast 2 Stunden um endlich auf Touren zu kommen. Nach dem ersten richtigen Anstieg folgte eine richtig lange und schnelle Abfahrt die einfach nur Spa\u00df machte schnell hinabzusurfen \u00fcber viele Kilometer. Selbst die Begleitmotorr\u00e4der waren nicht wirklich schneller. Der Hammer sollte zum Nachmittag noch kommen. Ich hatte mich vor der Etappe recht weit aus dem Fenster gelehnt und behauptet, dass das nicht die schwerste je gefahrene Etappe ist. Doch der letzte Berg hatte es wirklich in sich. Vor allem weil an ihm die Luft stand und das Thermometer auf 47\u00b0 C kletterte. Irgendwie ging es bei mir bergauf nicht so richtig gut, daf\u00fcr holten wir aber richtig viel Zeit auf den Abfahrten heraus und holten die Teams, die uns am gro\u00dfen Anstieg des Tages stehen lie\u00dfen, fluchs wieder ein. Am Abend hie\u00df es nach 137 km und 2500 hm Platz 19 in der Gesamtwertung und f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag einen Startblock weiter vorn. Einzig die Schuhe dr\u00fcckten ganz sch\u00f6n, wir mussten unterwegs sogar anhalten um die riesige Blase, die ich mir geholt hatte zu versorgen und die Arme taten von den Abfahrten weh. Irgendetwas klickte bei jeder Radumdrehung, aber es war nichts zu erkennen.<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/etappe2_01.jpg\" alt=\"\" height=\"400\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\">Etappe 3: Calitzdorp &#8211; Riversdale<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_03.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n6:32:20,2 \/ 23:19:24,5 &#8211; Platz: 16 Kat. und 202 Gesamt<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\">Schon im ersten Anstieg erkannten wir endlich die Ursache des komischen Reifengr\u00e4usches, dass wir schon am ersten Tag h\u00f6rten, aber nicht ausmachen konnten. Der Mantel hatte Blasen geworfen. Wir entschieden aber dennoch durchzufahren. Es war wohl die hei\u00dfeste Etappe, 46\u00b0 C im Schatten. Doch nur wo war dieser? Viel trinken sagten wir uns. Am ersten Tag hatten wir noch zu wenig getrunken und versp\u00fcrten zwischendurch Ans\u00e4tze zu Kr\u00e4mpfen, die sich aber mit der Fl\u00fcssigkeitszufuhr abwenden lie\u00dfen. Doch nun hatten wir \u00fcbertrieben, denn wir tranken vor allem Isowassser, was uns zum Mittag die M\u00e4gen etwas \u00fcbel nahmen. Die n\u00e4chsten Tage versuchten wir es dann vorwiegend mit Wasser. Doch durch diese Etappe musste ich durch. Ich hatte Hunger, aber der Magen fand die Energieriegel \u00fcberhaupt nicht mehr toll. Hier gab es auch eine lange Passage, ein Jeep-Track, an der sich ein Vollgefedertes Rad wohl sehr gut angef\u00fchlt h\u00e4tte. Es war schon ein ganz sch\u00f6ner Kampf, aber wir waren immer noch schneller als unsere Umgebung.<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/etappe3_01.jpg\" alt=\"\" height=\"400\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\">Etappe 4: Riversdale &#8211; Swellendam<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_04.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n7:12:03,6 \/ 30:31:28,1 &#8211; Platz: 17 Kat. und 203 Gesamt<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\">Nicht minder hart und die in meinen Augen schwerste Etappe stellte f\u00fcr mich die 4. nach Swellendam dar. Ganz am Ende auf den letzten 10 km gab es noch 3 richtig steile Anstiege von etwa 20 % im Gel\u00e4nde, nach bereits 110 gestrampelten Kilometern. Mit neuen Reifen erreichte ich ein Renntempo schon eine halbe Stunde fr\u00fcher. Ist da ein gewisser Trainingseffekt zu erkennen? Irgendwie war das Gel\u00e4nde gar nicht so entspannend. Eigentlich dem Erzgebirgskamm recht \u00e4hnlich, aber eben sehr hart. Die gerissene Kette flickte Felix schnell mit einem Kettenschloss. Doch am Ende, diese letzten 10 km, da konnte ich den Berg nur noch hinaufkrauchen. Es war hei\u00df und ich hatte \u00fcberhaupt keine Kraft mehr. An diesem Tag waren wir im Ziel beide todm\u00fcde und ratzten erstmal im Schatten vor unseren Zelten. Das war verdammt knapp, dass wir das Ziel gesehen haben. Auch auf dieser Etappe hatten wir wieder 1 4\/3 h zum ersten Mixed-Team verloren.<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/etappe1_02.jpg\" alt=\"\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\">Etappe 5: Swellendam &#8211; Bredastorp<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_05.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n7:10:38,2 \/ 37:42:06,3 &#8211; Platz: 6 Kat. und 99 Gesamt<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\">Der l\u00e4ngste je gefahrene Tagesabschnitt dieses Rennens f\u00fchrte auf technischen und teils sehr sandigen Wegen nach Bredasdorp. Die auf 146 km mit 1800 hm eher flachere Etappe kam mir sehr entgegen und so waren wir an der ersten Verpflegung nahe an der Top10 dran oder gar drinnen. Die Sandpassage war irgendwie relativ schnell \u00fcberwunden. Wir konnten auch da noch zahlreiche Teams \u00fcberholen ohne uns zu verausgaben. Das war schon ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl gerade wo wir uns am Vortag so knapp ins Ziel schleppten und kaum noch krauchen konnten.<br \/>\nAber irgendwie habe ich wieder verpasst rechtzeitig zu essen. Felix wollte in der Verpflegung schnell weiter, eine Gruppe nutzen, aber ich h\u00e4tte lieber essen sollen. Somit kam der Hungerast auch sehr schnell. Langsam wurde mir auch klar, warum ich am Tag zuvor so eingebrochen war. Ich hatte sicher einfach zu wenig gegessen. Leider musste man sich auch die Energieriegel selber mitbringen und es gab nur an einem Stand pro Etappe auch mal Bananen und anderes Obst. Einer der ganz wenigen Kritikpunkte an der Rennorganisation. Da wir so gut lagen legten wir uns besonders zum Schluss im schr\u00e4g von vorn aufliegenden Wind so richtig ins Zeug, wir hatten nichts zu verlieren und w\u00fcrden wohl kaum \u00fcber irgendwelche Grenzen geraten, die uns das Leben in den n\u00e4chsten Tagen erschweren w\u00fcrden. Am Ende des Tages bedeutete dies unsere erhoffte Top10-Platzierung und die Top100 unter allen noch im Rennen befindlichen Teams. Jetzt hatten wir in der Mixed-Wertung Gesamtrang 15. Und diesmal auch nur knapp 50 auf die ersten verloren.<\/td>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/etappe2_02.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\">Etappe 6: Bredastorp &#8211; Hermanus<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_06.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n6:56:44,6 \/ 44:38:50,9 &#8211; Platz:11 Kat. und 143 Gesamt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Wieder einen Startblock vor und noch drei Etappen und das noch die letzte \u00fcber 100 km. Eine weniger spektakul\u00e4re Etappe, eine zum Erholen und vor allem hinten raus zum Rollen. Wir kamen wieder sehr gut in einer der vorderen Gruppen mit. Bis zu den Bergen, dort hatte ich wieder mehr zu k\u00e4mpfen und Felix durfte mich endlich mal wieder etwas schieben. Das hatte er die Etappen zuvor schon fast verlernt. Die letzen 50 km war gegen den Wind rollen angesagt. Leider verpassten wir einen Zug, aber irgendwann als dann die Schotterstra\u00dfe zum Waschbrett wurde hatte sowieso nur noch jeder mit sich zu k\u00e4mpfen. Zugegeben auch hier w\u00e4re ein vollgefedertes Rad vermutlich etwas angenehmer gewesen. Insgesamt gab es aber nur zwei Passagen \u00fcber die 950 km an denen ich das gedacht habe. Ich hatte es nicht und das war auch gut. Am Strand ging es hinein nach Hermanus und auf diesen letzten wieder sehr schweren Kilometern gabelten wir gabelten wir gleich noch zwei andere Mixed-Teams auf, so dass es sogar zu einem Zielsprint kam, den wir f\u00fcr uns entschieden. Es war auch die erste Etappe nach der sich Eugene nicht um sein Rad k\u00fcmmern musste.<\/p>\n<p align=\"justify\">Etappe 7: Hermanus &#8211; Oak Valley<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_07.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n5:45:34,9 \/ 50:24:25,8 &#8211; Platz: 13 Kat. und 149 Gesamt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Mit knappen 5 s Vorsprung lagen wir nun auf Platz 14. Den wollten wir eigentlich verteidigen. Klar, es war wieder eine sehr bergige Etappe. Aber ich f\u00fchlte mich langsam besser in den Anstiegen und ich kam vor allem auch zeitiger ins Rennen. Das andere Team lag am Tag zuvor noch eine Stunde vor uns.<br \/>\nNach 40 km hatte ich leider mal wieder einen Kettenriss, der nach etwas Fummelei wieder mit einem Kettenschloss behoben wurde. Letztendlich verloren wir so aber doch 11 min auf das andere Team. Da jedoch scheinbar noch ein anderes Team langsam fuhr oder ganz ausfiel behielten wir unseren 14. Platz.<\/p>\n<p align=\"justify\">Etappe 8: Oak Valley &#8211; Lourensford<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/rennen\/cape-epic\/prof_08.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n4:06:52,2 \/ 54:31:18,0 &#8211; Platz: 13 Kat. und 159 Gesamt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Auch die letzte eigentlich so kurze Etappe bot noch einmal einiges an Renndramatik f\u00fcr uns. Erst verlor ich meine Trinkflasche, konnte ich aber schnell wieder aufheben, dann nach einem Loch im Mantel was sich mit der eingef\u00fcllten Milch aber von innen selbst verdichteten sollte, verlor ich Felix, der in der Zwischenzeit noch mein Hinterrad aufpumpte, w\u00e4hrend ich mit seinem Rad schon voraus ging. Nun hie\u00df es schnell in die Pedale zu treten, denn auch eine halbe Stunde zu Platz 15 ist schnell verspielt. Relativ bald standen wir aber schon wieder in einem Stau, diesmal vor einem Schlammloch. Felix nutzte die Zeit um mein Hinterread im R\u00fcckw\u00e4rtslaufen nochmals richtig aufzupumpen und danach konnten wir endlich um den Kurs jagen. Er umfasste ja nur noch 61 km, hielt aber dennoch 1800 hm bereit. So gut kam ich die ganze Woche keinen Berg hinauf, die anderen Teams standen f\u00f6rmlich. Und am Ende schafften wir es tats\u00e4chlich fast noch unsere direkten Konkurrenten wieder aufzufahren. Schade dass der Defekt und das Malheur mit dem Suchen passierte, sonst h\u00e4tten wir, was wir uns f\u00fcr die Etappe doch nochmal den Angriff auf Gesamtrang 13 vorgenommen. Aber so haben wir eine zum Abschluss nochmals eine sch\u00f6ne Leistung gezeigt und z\u00e4hlen zu den Finishern des Cape-Epic 2008. Es traten 62 Mixed Teams und insgesamt 600 Teams an. Im Ziel waren derer noch 45 Mixed und insgesamt 433 Teams in der Wertung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Es war ein genial organisiertes Rennen. Jeden Nachmittag standen f\u00fcr uns die Zelte mit einer guten Matratze bereit. Der Radwaschservice war gut gelaunt und die Jungs an der Taschenausgabe versuchten st\u00e4ndig ihre Be- und Entladerekodzeiten zu brechen. Das Fahrerlager war immer etwas in sich geschlossenes, so dass man sich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren konnte, wenn man wollte. Am Abend gab es \u00fcberzeugende Pasta-Parties, sehr abwechslungsreich und reichhaltig. Und dadurch dass ich ja nun ein Mietrad hatte und sein Besitzer beim ganzen Rennen mitreiste hatten wir auch immer einen guten Mechaniker bei der Hand, der uns auch diese Sorgen nahm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cape-Epic: 966 km, 18 530 hm, 8 Etappen von Knysna nach Lourensford, Kapstadt &nbsp; Ende M\u00e4rz 2008 brach ich auf um S\u00fcdafrikanischen Boden unter die R\u00e4der zu nehmen. Mein Rad lie\u00df ich von zu Hause aus per Post schicken. Das&#8230; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.hillclimb.de\/?page_id=224\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":23,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/224"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=224"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/224\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/23"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hillclimb.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=224"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}