{"id":1090,"date":"2015-05-26T21:48:49","date_gmt":"2015-05-26T19:48:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1090"},"modified":"2019-05-30T08:52:08","modified_gmt":"2019-05-30T06:52:08","slug":"erster-saisonsieg-und-das-nach-laaaanger-zeit-in-danemark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1090","title":{"rendered":"Erster Saisonsieg und das nach laaaanger Zeit in D\u00e4nemark"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die vergangenen drei Wochenende habe ich nochmal flei\u00dfig f\u00fcr MTBO-Rennen genutzt und mir so fehlende Rennpraxis zur\u00fcck geholt. Ich konnte richtig merken wie es von Rennen zu Rennen immer besser wurde. Wenngleich noch immer Potential zur Steigerung besteht. Ein bissel verteufelt waren die Starts des letzten Wochenendes.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tschechien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spontan ging es zun\u00e4chst anfang Mai nach Tschechien, nach Hradec Kralove, weil es doch noch in der N\u00e4he lag. Dort wurde die Zeltsaison er\u00f6ffnet und die herrliche Stimmung bei den tschechischen MTBO&#8217;s genossen. Es war einfach wieder alles wie gewohnt auf einem gro\u00dfen Zeltplatz angesiedelt und die beiden Tagesstarts waren per Rad zu erreichen. Die Rennen waren eher flach aber so war die Geschwindigkeit h\u00f6her und man musste in der Orientierung einfach mehr aufpassen. Mit den Pl\u00e4tzen 8 und 9 schlug ich mich in der tschechischen wirklich starken Konkurrenz achtbar. Die ersten 8 lagen sehr dicht beisammen und schenkten sich auf den Zwischenzeiten kaum etwas. Ich erkannte einige gute Ansatzpunkte mit denen ich in den kommenden Rennen in D\u00e4nemark weiter arbeiten wollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>D\u00e4nemark die erste<\/strong><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\">Das Himmelfahrtswochenende f\u00fchrte mich dann in die Umgebung Viborgs. Zun\u00e4chst gab es einen kleinen Stadtsprint in Viborg am Freitag abend. Gefolgt von einer Langdistanz am Samstag mittag. Da ab Mittags Regen drohte w\u00e4hlte ich einen zeitigen Start. Leider fehlten auf unsere Bahn zwei Posten im Druck, die waren zu nah an den Rand gesetzt, da sie aber am Beginn der Strecke lagen, konnte ich mir die Details relativ gut merken. Bei den n\u00e4chsten wurden sogar noch die Wege nachgezeichnet. Ich legte eine recht guten Rennstart hin und nach dem ersten Drittel des Rennens lagen wir ersten drei nahezu gleich auf, lediglich durch 3 Sekunden getrennt. Doch ab dem Punkt gab es bei mir leider einen kleinen Knick in der Leistungskruve. Ich lie\u00df mich etwas aus der Ruhe bringen, von der Frage ob man gelbe Fl\u00e4chen, also Wiesen befahren darf oder nicht. Man durfte nicht, aber der Posten war so geh\u00e4ngt als sollte man und viele taten es. Also gr\u00fcbelte ich noch eine ganze Weile dar\u00fcber und beging Fehler um Fehler und nahm schlechte Routen. Am Ende der 90 min hatte ich einen klaren R\u00fcckstand zu den ersten beiden Frauen.Am Abend stiefelten wir noch um einen See mit vielen Blumen auch in d\u00e4nischen Farben, in Viborg, an dem auch unsere Jugendherberge lag. Davon hatte ich am n\u00e4chsten Tag dann doch ein wenig Muskelkater \ud83d\ude42 . Nichtsdestotrotz fuhr ich unbeirrt mein Rennen. Zu Beginn noch mit einigen Fehler, weil ich mein Tempo nicht an die schwer zu erkennenden Wege anpasste und somit \u00f6fter mal am richtigen Weg vorbei fuhr. Als ich das erkannte und das Tempo ensprechend \u00e4nderte wurde das deutlich besser und ich hatte die ein oder andere Routenwahl sehr gut erkannt. Dennoch wurde ich noch von einer sp\u00e4teren Starterin eingeholt und wir sind teils auf unterschiedlichen aber \u00e4hnlich schnellen Routen gemeinsam ins Ziel gejagt. Mit einem guten Gef\u00fchl einen weiteren Schritt Richtung guter Form getan zu haben reiste ich von dem herrlichen Wochenende wieder zur\u00fcck.<\/td>\n<td valign=\"centre\">\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_0052e2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1089\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_0052e2-142x300.jpg\" alt=\"IMG_0052e\" width=\"142\" height=\"300\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>D\u00e4nemark die zweite &#8211; Startprobleme<\/strong><\/p>\n<p>Nach langem \u00dcberlegen an welche Startlinien ich mich stelle habe ich dann doch die zeitg\u00fcnstigste Reisevariante nach D\u00e4nemark, etwas n\u00f6rdlich von Kopenhagen gew\u00e4hlt. In der n\u00e4heren Auswahl standen noch das Elsass mit einem 3-Tage MTBO und zwei MTBO&#8217;s in Tschechien sowie der 1. Dresden MTB-Marathon.<\/p>\n<p>Entspannt ging es so f\u00fcr mich Freitag mittags nach Kopenhagen. Die Anreise verlief obwohl ich eine Stunde sp\u00e4ter als geplant loskam entspannt. Der gro\u00dfe Pfingstverkehr war erst f\u00fcr Samstag zu erwarten. So w\u00e4re ich beinahe in aller Ruhe zum Start gekommen. Aber es kommt ja doch oft anders und vor allem meist anders als man denkt. Kurz bevor ich mich zum Start aufmachen wollte (es gab ein Zeitfenster zwischen 18-19 Uhr) kam die Frage auf ob jemand wohl einen Schaltzug h\u00e4tte. Also zog ich meinen heraus und half noch mit. Eigentlich immer noch rechtzeitig vor dem Start w\u00e4rmte ich mich dann ein wenig auf. Aber als ich dann zum Start wollte fand ich den nicht. Fragen ergab, dass es eine Karte gab, die ich mir dann unter gro\u00dfen Augen der anderen schnappte und schnell zum 1.5 km entfernten Start sprintete. Nun war ich wirklich warm und kam gerade noch rechtzeitig bevor der Start komplett abgebaut war. Hier w\u00e4re nat\u00fcrlich der Zeitpunkt gewesen mal kurz zu verschnaufen, aber irgendwie wollte ich keinen Aufhalten und so stempelte ich schnell die Startstation und legte los, der Kartenhalter war noch nichtmal ge\u00f6ffnet. Die ersten Posten verliefen entsprechend auch nicht ganz so glorreich. Zur Rennmitte legte sich das aber und ich brachte Ruhe ins Rennen. Bei zwei Routen hatte ich ein echt gutes H\u00e4ndchen und fuhr sie anders als alle anderen, holte daf\u00fcr aber auch insgesamt 1 min heraus. Eine Welt f\u00fcr einen MTBO-Sprint. Es reichte zu Platz 3, die Fehler zuvor waren einfach zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Am Samstag ging es zur Langstrecke, die nur gut 10 km s\u00fcdlich von meinem Zeltplatz lag. Ich nahm dennoch das Auto, damit ich wechselklamotten hatte und auch meine Werkzeugtasche. Bei der Startvorbereitung suchte ich vergebens meine GPS-Uhr. Ich war schon fast drauf und dran zur\u00fcck zum Zeltplatz zu fahren um sie zu holen. Rein aus Vernunft fuhr ich dann aber zum Start wo ich die Startstation nicht stempelte. So standen im Ziel dann zun\u00e4chst 6 Stunden als meine Rennzeit. Das Rennen selbst verlief f\u00fcr mich von Beginn an gut. Ich w\u00e4hlte recht direkte Routen und riskierte auch mal die schmalen h\u00e4ufig verzweigten Pfade. Ich konnte mir meine Routen richtig gut merken und fuhr die Posten sicher an. Ich hatte teilweise einen richtigen Rennfluss der erst im letzten Rennviertel etwas abriss. Hier kam auch ein M\u00e4nner-Fahrer aufgefahren wodurch ich mich aus meinem eigenen Tempo etwas heraus rei\u00dfen lie\u00df und damit meine Renntaktik etwas aufgab. Das m\u00fcndete in gr\u00f6\u00dferen Fehlern, aber ich rettete die gute Zeit noch nach Hause. Am Ende des Tages konnte ich mich mit 2 min Vorsprung \u00fcber meinen ersten Saisonsieg freuen. Immerhin lag der letzte Sieg im D\u00e4nischen Cup auch schon fast 3 Jahre zur\u00fcck. Das gute Gef\u00fchl was ich aus der diesj\u00e4hrigen Saisonvorbereitung hatte war also berechtigt.<\/p>\n<p>Am Sonntag auf der Mittelstrecke waren die Beine dann etwas m\u00fcde. Am Start die Augen aber dann doch hell wach, als sie ersp\u00e4hten, dass ich die falsche Karte aus der richtigen Box griff. So vollzog ich nachdem alle Karten sortiert waren die Startprozedur nochmal. Bei einigen Wegen war ich\u00a0 mir nicht sicher ob man sie fahren durfte, also ob die Wege miteinander verbunden waren oder nicht und so hatte ich zwar ein passables aber kein richtig gutes Rennen. Platz 2 wurde es dennoch, auch wenn der Abstand zur ersten erstaunlich gro\u00df war. Ein Gro\u00dfteil meiner Strecke f\u00fchrte \u00fcber die angelegten MTB-Trails im Wald, das war einfach klasse diese zu surfen. Meine Strecken finden sich auch wieder im Kartenarchiv.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun freu ich mich auf Portugal, wissend dass ich mit der Orientierung auf dem richtigen Weg bin, aber auch wohlwissend, dass meine physische Form f\u00fcr richtig gute Platzierungen im bergigen Portugal nicht ausreichen wird.\u00a0 Aber man wei\u00df ja nie, also hei\u00dft es auch dort wieder voller Angriff und Gas geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_0101e.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-1086\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/IMG_0101e-300x54.jpg\" alt=\"IMG_0101e\" width=\"644\" height=\"116\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vergangenen drei Wochenende habe ich nochmal flei\u00dfig f\u00fcr MTBO-Rennen genutzt und mir so fehlende Rennpraxis zur\u00fcck geholt. 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