{"id":1941,"date":"2018-04-30T22:42:57","date_gmt":"2018-04-30T20:42:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1941"},"modified":"2019-05-30T08:40:30","modified_gmt":"2019-05-30T06:40:30","slug":"mtbo-weekend-in-danemark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1941","title":{"rendered":"MTBO-Weekend in D\u00e4nemark"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am vergangenen Wochenende ging es in einem kleinen Ausflug zum MTBO nach D\u00e4nemark. Bis zum letzten Moment haderten wir ob wir lieber zur \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaft im MTBO-Sprint nach Salzburg fahren sollten, aber am Ende siegte die reisestressfreiere Variante. Zumal es f\u00fcr mich die ersten Rennen der MTBO-Saison 2018 werden sollten.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sp\u00e4t starte ich dieses Jahr in die MTBO-Saison, zweimal hatte ich schon gezuckt, ob ich nach Italien oder Ungarn fahren sollte, schlussendlich w\u00e4hlte ich aber das Training vor der Haust\u00fcr und war somit so richtig hei\u00df auf die ersten Rennen 2018. Am Freitag gab es bereits eine Mittelstrecke, da die D\u00e4nen Feiertag hatten. Wir h\u00fcteten noch ein wenig die Daten im B\u00fcro und fuhren so zeitig am Samstag auf absolut freien Stra\u00dfen gen Norden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Just in time, 50 min vor meinem Start parkten wir das Auto ein und bauten die R\u00e4der zusammen. 24 Posten auf 22.5 km Luftlinie warteten auf Martin und mich. Es war die gleiche Bahn wie auch die H21, somit gab es genug Vergleichsm\u00f6glichkeiten und Ansporn sich ins Zeug zu legen. Ich raste also zum ersten Posten. Die Langstrecke war ein geeignetes Rennen um in die Kartenarbeit zur\u00fcck zu kommen. Genug Zeit die Streckenabschnitte vorzuplanen, dennoch musste man die ganze Zeit dr\u00fccken und dr\u00fccken. Die Karte findet sich zum Mitverfolgen im <a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/karten-archiv\/show_map.php?user=anke&amp;map=29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karten-Archiv<\/a>. Etwa 5 Meter vor dem ersten Posten zischte es laut am Hinterrad. Posten lochen und dann ab vom Rad und das Hinterrad drehen. Die wei\u00dfe Milch sprudelte aus dem kleinen L\u00f6chlein im Reifen unaufhaltsam heraus. Ein schnelles Nachpumpen half auch nicht wirklich, immer wieder ging das Loch auf. Verflixt, kein Schlauch im Trikot. Den hatte ich dann zwar bereit gelegt aber nicht eingesteckt. Also versuchte ich es weiter mit Pumpen und irgendwann fand ich heraus, dass die Luft ab einem geringen niedrigen Druck hielt. Ich beschloss zu Posten 2 zu laufen bzw. auf den breiten Wegen zu rollen und danach zum Auto zu fahren um dann ab Posten 3 wieder mit vollem Tempo weiterzufahren. Posten 2 stand leider falsch, aber es verloren eigentlich fast alle Zeit dadurch, somit war es f\u00fcr alle gleich. Ich war ohnehin mehr mit meinem Hinterrad besch\u00e4ftigt. Bereits auf dem Weg zu Auto dachte ich so, eigentlich h\u00e4lt die Luft doch recht gut im Reifen, ich k\u00f6nnte wenigstens bis Posten 7, der nahe am Auto lag fahren und dort nochmal entscheiden. Nochmal kurz was nachgepumpt und auf ging es zu Posten 3. Auf den Wurzelpassagen musste ich sehr langsam fahren um Durchschl\u00e4ge zu vermeiden. Es lief wieder ganz gut, wenngleich viel Energie auf der Schotterpiste liegen blieb durch den arg niedrigen Reifendruck. Nach Posten 6 unterlief mir ein kleiner O-Fehler, den ich schnell wieder korrigierte. Es war kurz nachdem ich die nach mir gestartete wieder zur\u00fcck \u00fcberholt hatte. 11 min gingen mir zwischen Posten 1 und 3 wegen der Reifenpanne verloren.<\/p>\n<p>Ich beschloss so weiter zu fahren, denn die Luft hielt ja wieder. Auf rauheren Passagen lief ich, es waren zum Gl\u00fcck nicht so viele. Doch an Posten 12 war arg wenig Luft im Pneu. Also legte ich auf dem H\u00fcgel vom Posten nochmal eine kleine Pumppause in der Sonne ein. Die Luft hielt, selbst bei gr\u00f6\u00dferem Reifendruck und ich hatte genug Luft um nochmal richtig Gas zu geben. Ich \u00fcberholte sogar noch eine weitere Starterin und hatte im Gegenlauf die Schwedin Sanna. Sie war noch sehr weit weg, gut 7-8 min, wenngleich 3 min vor mir gestartet. In der zweiten Rennh\u00e4lfte holte ich fast alle Zwischenbestzeiten und kam sogar nahe an den H21-Sieger Thomas heran. In de zweiten Rennh\u00e4lfte machte ich so nochmal 2.5 min zur sp\u00e4teren Siegerin Caecilie gut und hatte damit noch einen zufriedenstellenden Lauf. Auf die Schwedin machte ich nochmal 4 min gut, es reichte aber nicht um sich an ihr im Ergebnis vorbeizumogeln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180428_200522_e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1944 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180428_200522_e1000-300x225.jpg\" alt=\"20180428_200522_e1000\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abends zelteten wir in Hundested auf einem sehr h\u00fcbschen und gem\u00fctlichen Zeltplatz direkt an der F\u00e4hre. Nach dem Essen g\u00f6nnten wir uns noch einen kleinen Besuch in der Brauerei, die doch sehr k\u00f6stliche Biere entwickelt hat und drehten einen kleine Spaziergang durch das nette kleine Fischerdorf. Fielen dann auch alsbald recht m\u00fcde auf unsere Matrazen. Es wollte ja neue Energie f\u00fcr den zweiten Tag gewonnen werden. Der Sprint (<a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/karten-archiv\/show_map.php?user=anke&amp;map=30\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karten-Archiv<\/a>) mit nur 12 Posten verhie\u00df von der Orientierung her einfach zu werden und man musste volle Kanne durch den Wald und \u00fcber die Felder heizen. Gesagt getan, hatte ich erneut einen guten Beginn. Der S\u00fcdteil der Karte war recht feucht und hier verzockte ich auch ein wenig das Rennen. Durch den Schlamm und die 20 m lange Pf\u00fctze fuhr ich nur vorsichtig hindurch, ich wollte ja nicht mit dem Vorderrad irgendwo stecken bleiben und dann eine Schlammkur absolvieren. Die F\u00fchrung wechselte zwischen Caecilie und mir hin-und-her so schnell wie ein Kameleon seine Farbe \u00e4ndern kann. Zu Posten 12 schlug ich noch einen extra Haken, weil ich den linkesten Weg von den dreien erst nicht gesehen hatte, es aber als bald erkannte. Auch im Zielsprint musste ich mich nochmal zu Tempo ermahnen, ich war ja schlie\u00dflich noch nicht da. Und 2 s von den insgesamt 6 Sekunden handelte ich mir im Zielsprint ein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180428_205125e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1946 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180428_205125e1000-300x225.jpg\" alt=\"20180428_205125e1000\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Es waren zwar O-Technisch einfach Rennen, aber vielleicht auch genau deswegen ein guter Einstieg in die Saison. Mit den Pl\u00e4tzen 3 und 2 bin ich vor allem mit meiner Physischen Performance recht zufrieden, wenngleich auch physisch bis zum Sommer noch etwas geschehen kann\/soll. Salzburg w\u00e4re schon sch\u00f6n gewesen, zumal die Rennen dort auch phantastisch organisert schienen mit anspruchsvollen Strecken. Dennoch war es gut hier im Norden die Stellung gehalten zu haben. Ich wei\u00df woran ich die n\u00e4chsten Wochen zu arbeiten habe und es kommen jetzt doch einige Rennen auf die ich mich schon freue.<br \/>\nWeiter geht es mit der S\u00e4chsischen Meisterschaft im Einzelzeitfahren sowie dem MTBO-Wochenende im Harz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Wochenende ging es in einem kleinen Ausflug zum MTBO nach D\u00e4nemark. Bis zum letzten Moment haderten wir ob wir lieber zur \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaft im MTBO-Sprint nach Salzburg fahren sollten, aber am Ende siegte die reisestressfreiere Variante. 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