{"id":1952,"date":"2018-05-24T05:03:10","date_gmt":"2018-05-24T03:03:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1952"},"modified":"2019-05-30T08:40:38","modified_gmt":"2019-05-30T06:40:38","slug":"mtb-marathon-in-dresden-und-36-zahne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1952","title":{"rendered":"MTB-Marathon in Dresden und 36 Z\u00e4hne"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ich habe die Zacken und Spitzkehren der Strecke nicht gez\u00e4hlt, aber sie war kurzweilig. Jedoch vier Zacken, respektive Z\u00e4hne weniger am Kettenblatt h\u00e4tten auch gereicht. Endlich lag mal kein MTBO-Termin auf dem Pfingst-Montag und somit stand einem Start beim Heimrennen nichts im Wege.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Anmeldung fand in der Scheune in der Neustadt statt, wo es eine kleine erste \u00dcberraschung, n\u00e4mlich ein lokales Bier frei gab. Somit war ein ausgeglichener Elektrolyt-Haushalt sicher gestellt. Abends wienerte ich nochmal das Rad, beseitigte die letzten Gramm trockenen Schlamms und heftete die Startnummer an. Eine Startnummer in den Farben des Rades und in den Farben der Stadt &#8211; das l\u00e4uft.<\/p>\n<div id=\"attachment_1954\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180521_133615.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1954\" class=\"wp-image-1954 size-medium\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180521_133615-300x171.jpg\" alt=\"20180521_133615\" width=\"300\" height=\"171\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1954\" class=\"wp-caption-text\">Passende Startnummer zum Bike und alles in den Farben der Stadt.<\/p><\/div>\n<p>Morgens rollte ich 30 min vor dem Start von der Haust\u00fcr weg zum Alaunpark, dem Startgel\u00e4nde. Die \u00dcberraschung war gro\u00df als ich sah, dass schon fast alle im Startblock stehen. Und was haben sich so viele Frauen nach vorn gemogelt. Dann ist der Zug auf eine gute Platzierung ja quasi abgefahren. Denn die Strecke f\u00fchrt vom Start an durch enge Wege auf und ab, wodurch bei einem Starterfeld von mehr als 500 Mountainbikern ein Stau im Trail vorprogarmmiert scheint. Ich k\u00e4mpfte mich ein paar Meter von ganz hinten nach weiter vorn, bis ich auf Vereinskollegen Steffen traf, der mir erz\u00e4hlte, dass die Frauen heute von ganz vorn starten \ud83d\ude42 . Also alles wieder zur\u00fcck und nach fast ganz vorn, von vorn. Hier folgte die zweite \u00dcberraschung. Einige Frauen hatten sich darum bem\u00fcht, dass wir 5 min vor den M\u00e4nnern starten. Beim Warten auf den Start unter Kontrolle eines Rennkommis\u00e4rs wurde sogar die Spezies Mountainbike-Orientierer vom Sprecher erw\u00e4hnt &#8211; das war wie Honig ums Maul.<\/p>\n<p>Kurz nach 9:30 Uhr fiel der Startruf f\u00fcr uns 35++ Frauen. Es war ein entspannter Start durch die ersten Sandgrubenwege auf denen wir uns in einer 4er oder 5er-Gruppe bereits absetzten. In einem der l\u00e4ngeren Anstiege musste ich die ersten Frauen dann etwas ziehen lassen, den Beinen fehlte es etwas an Spritzigkeit, noch gezeichnet vom MTBO-Camp in D\u00e4nemark die Woche zuvor. Ich war mir aber sicher, dass ich trotz der etwas angeschlagenen Beine ein recht passables Rennen fahren konnte. Und zugegeben habe ich mich um die Regeneration der Beinmuskulatur unter der Woche nicht genug bem\u00fcht. Es gab noch den ein oder anderen Positionswechsel in den ersten kleinen knackigen Anstiegen und Abfahrten. Nach gut 20 min holten uns dann die ersten M\u00e4nner ein und passierten uns. F\u00fcr ein paar Meter kam man dann mal in den Genuss von Windschatten, w\u00e4hrend ich in den kurzen knackigen Anstiegen meinen 1fach-Antrieb ein wenig verfluchte und schob. Danach fuhr ich fast die ganze Zeit immer auf Position 3. Es gab das Damen-Duo mit Stephanie und Theresa um Platz 1 und etwas dahinter mit Katrin und mir um Platz 3. Vermutlich waren es die angeschlagenen Beine, die mir das G\u00e4nge dr\u00fccken etwas erschwerten jedoch muss ich mir hier noch ein weiteres Mal an die Vorbereitungsnase fassen, ein kleineres Kettenblatt vorn mit 32 Z\u00e4hnen ist in dem Gel\u00e4nde einfach passender, aber darauf kam ich erst einen Tag nach dem Rennen \ud83d\ude09 . Im flachen D\u00e4nemark und im Norden sind die 36 Z\u00e4hne ideal um die Ritzel hinten gleichm\u00e4\u00dfiger abzunutzen. Am Samstag auf einer kleinen Testtour hatte ich eigentlich auch schon herausgefunden, dass ich f\u00fcr das s\u00fcdliche, bergigere Terrain besser mit 32 Z\u00e4hnen antreiben sollte. Aber hier untersch\u00e4tzte ich die Heide als flachen Wald &#8211; liegt doch n\u00f6rdlich der Elbe &#8230; .<\/p>\n<div id=\"attachment_1953\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/MTB_MA_DD-MathiasHenke.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1953\" class=\"wp-image-1953 size-medium\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/MTB_MA_DD-MathiasHenke-e1527134489259-300x288.jpg\" alt=\"MTB_MA_DD-MathiasHenke\" width=\"300\" height=\"288\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1953\" class=\"wp-caption-text\">Eine rasante Abfahrt in eine Sandgrube hinein. Photo: Mathias Henke. Das Rad von 2RadHenke macht noch immer richtig Spa\u00df in den Trails.<\/p><\/div>\n<p>Nach etwa 1:20 h kam ein wenig M\u00fcdigkeit herein. So langsam merkte ich die Beine und trottete ein wenig vor mich hin. Ich konnte nun zwar besser mit Gruppen mitgehen, die die 5 min Startunterschied aufschlossen, aber so richtig Dampf kam nicht aufs Pedal. Ich wollte mich der M\u00fcdigkeit schon fast hingeben, doch nach einem Blick auf den Tacho sah ich, dass die Werte gar nicht so \u00fcbel sind. Also ackerte ich weiter. In dieser Phase konnte ich dann Rang 3 konsolidieren, was nat\u00fcrlich auch einen kleinen Schub gab. Es ging Wege rauf und flowige Pfade hinab. Die ein oder andere Sandgrube wurde passiert und wir bekamen viele nette Mono-Pfade unter die Stollen. Es war sehr kurzweilig und die Veranstalter hatten wirklich viel aus der Strecke durch die Dresdner Heide herausgeholt.<\/p>\n<p>Nach gut 2 Stunden waren dann auch die Arme m\u00fcde. In der Ferne meinte ich in Anstiegen das ein oder andere Mal Stephanie gesehen zu haben, ich kam jedoch nicht entscheidend heran und der Abstand war doch noch betr\u00e4chtlich. Gegen Ende z\u00e4hlte ich die Kilometer herunter und war doch ein wenig froh, als es in die letzte Abfahrt ging. Aus den Beinen kam nichtmehr viel und so blieb der gewohnte Endspurt auf den letzten Kilometern aus. 1:10 min hinter der Siegerin und 30 s hinter der zweiten rollte auch ich happy \u00fcber die Ziellinie. 48 km mit 840 hm waren in einer Zeit von 2:17:45 h im absolut trockenen Gel\u00e4nde bew\u00e4ltigt. Im Ziel wurde noch ein bissel geschw\u00e4tzt und p\u00fcnklich halb 1 sass ich am Mittagstisch &#8230; Heimvorteil.<\/p>\n<div id=\"attachment_1955\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180521_142348.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1955\" class=\"wp-image-1955 size-medium\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/20180521_142348-224x300.jpg\" alt=\"20180521_142348\" width=\"224\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1955\" class=\"wp-caption-text\">Zwei R\u00e4der gewonnen. Ich bef\u00fcrchte hier trifft zu: wie gewonnen so zeronnen \ud83d\ude2e \ud83d\ude09 .<\/p><\/div>\n<p>Zur Siegerehrung gab es noch zwei R\u00e4der in Form von Kuchen, die, wie ich dieser Tage herausfinden konnte echt lecker schmecken \ud83d\ude42 . Ich hoffe es klappt auch n\u00e4chstes Jahr wieder mit einer Teilnahme. Fazit: Die Form passt, die Beine liefern auch mit fehlender Frische passable Energie, 1fach ist doch nicht doof, man muss nur bei der Kettenblattwahl aufmerksam sein, und es war ein sehr spa\u00dfiger Vormittag. Die Veranstalter haben ganze Arbeit geleistet und ein echtes MTB-Event in die Landeshauptstadt gezaubert. Das macht Lust auf weitere MTB-Marathons.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe die Zacken und Spitzkehren der Strecke nicht gez\u00e4hlt, aber sie war kurzweilig. Jedoch vier Zacken, respektive Z\u00e4hne weniger am Kettenblatt h\u00e4tten auch gereicht. 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