{"id":1975,"date":"2018-06-13T05:58:20","date_gmt":"2018-06-13T03:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1975"},"modified":"2019-05-30T08:40:46","modified_gmt":"2019-05-30T06:40:46","slug":"mtbo-und-paddeln-in-kolding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=1975","title":{"rendered":"MTBO und Paddeln in Kolding"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vergangenes Wochenende ging es noch einmal nach D\u00e4nemark zum MTBO. In der Woche zuvor hatten wir noch Falt-Luft-Kajaks bestellt und so mit war ein volles Tagesprogramm vorgeplant. Wir blicken auf ein herrliches Wochenende mit Hochs und Tiefs in der Orientierung und sch\u00f6nen Erlebnissen zu Wasser.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die letzten Wochen war ich viel unterwegs, so dass ich gar nicht zum Berichten kam. MTBO-Camp in Aller\u00f6d in D\u00e4nemark, World Ranking Event mit Sprint, Staffel und Mittelstrecke in Karlovy Vary Tschechien und nun Kolding. Somit war ich eigentlich recht gut in der Orientierung stabil und gew\u00f6hnt. Umso ungew\u00f6hnlicher die Fehler, die ich beim Sprint am Freitag Abend anstellte. Mein Kopf muss wo ganz anders gewesen sein, dennoch reichte es knapp zum Sieg \ud83d\ude42 . Allerdings fuhren die beiden derzeit st\u00e4rksten D\u00e4ninnen in der H21 und ich konnte so spontan dann nichtmehr wechseln. Im Vergleich zur H40 mit der selben Strecke konnte ich mich mit 1 s vor den besten Fahrer setzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180609_080043e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1972 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180609_080043e1000-258x300.jpg\" alt=\"20180609_080043e1000\" width=\"258\" height=\"300\" \/><\/a>Abends bauten wir unsere Kajaks auf, was schon deutlich schneller ging als beim ersten Aufbauversuch im Trockenen zu Hause. Kaum im Wasser h\u00f6rten wir es schnaufen. Wenig sp\u00e4ter ersp\u00e4hten wir die Schweinswale. Nur eine kurze Strecke f\u00fchrte uns im Sonnenuntergang an die unserem Zeltplatz gegen\u00fcberliegende K\u00fcste der Insel Faen\u00f6.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180608_212740e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1971\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180608_212740e1000-300x169.jpg\" alt=\"20180608_212740e1000\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der Langstrecke am folgenden Tag, ausgef\u00fchrt als Massenstart hatte ich mir vorgenommen einen sauberen und zur\u00fcckhaltenden Start zu fahren. Doch dieser plan zerfiel f\u00f6rmlich am ersten Posten. Der wollte sich nicht gleich finden lassen. Ich f\u00fchrte die Meute bestehend aus D21, H40 und H50 einen Weg zu zeitig in eine Waldschonung, 10 m dahinter w\u00e4re der Weg mit dem Posten gewesen. Nach kurzer Suche fanden die ersten schlie\u00dflich den Posten und ich wollte wieder zur\u00fcck zu Posten zwei. An der n\u00e4chsten Kreuzung schlug ich dann die falsche Richtung ein und nach kurzer Zeit stand ich verloren im Wald da. Gut 2 min brauchte ich um mich zur\u00fcck zu finden und das Feld war entschwunden. Etwas entt\u00e4uscht fuhr ich die n\u00e4chsten Posten an, das Rennen schien ja quasi schon vorbei. Aber ich wollte dennoch noch versuchen ein paar Fahrer aufzufahren und den Abstand zu Anna nicht zu gro\u00df werden zu lassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180609_182348.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1970 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180609_182348-300x169.jpg\" alt=\"20180609_182348\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a>Auf dem Weg zu Posten 8 verlie\u00df ich endg\u00fcltig das mir ungeliebte Schneisen-Gebiet um Posten 1, den wir auch noch als Posten 4 und 7 hatten. Am Anfang hatten wir zwei kleine Schlaufen zu fahren, das macht man gern um das Feld im Massenstart etwas zu spliten, so dass nicht alle im Pulk durch den Wald fahren und nur wenige orientieren m\u00fcssen. Und dann tauchte da pl\u00f6tzlich ein gr\u00fcnes Trikot in der Ferne auf, auf dem Weg zu Posten 9. Hin zur 10 sah ich das Trikot wieder und als ich mich dann langsam heran saugte sah ich dass es wirklich Anna war, die bis dahin f\u00fchrende D21. Direkt an Posten 10 \u00fcberholte ich sie auch schnell in ihrem R\u00fccken, w\u00e4hrend sie die A3-Karte faltete. Von da an war wieder richtig Schwung im Rennen und ich machte auch \u00fcber die H40\/H50 Platz um Platz gut. Ein wenig spielte ich noch auf den Trails gegen Ende des Rennens, w\u00e4hlte auch mal eine ung\u00fcnstigere Route f\u00fcr den sch\u00f6nere Weg. Auf den letzten 5 Posten fuhr ich an den Sieger der H40 heran. Das wu\u00dfte ich nat\u00fcrlich im Rennen nicht, auch nicht dass ich Platz 1 und 2 der H50 gut 1 min vor mir hatte. So jagte ich den H40er und setzte mich in einer Innenkurve zum letzten Posten vor ihn, so dass ich f\u00fcr die Zielsprint-Geraden eine gute Position hatte. Da wir relativ viele gemeinsame Posten-Verbindungen mit der H21 hatten konnte ich mich auch mit den beiden anderen Damen vergleichen. Eine hatte die Nase deutlich vorn, mit der anderen war ich gleich auf.<\/p>\n<p>Am Abend ging es an die Inselumrundung von 11 km. Wir sahen wieder einige T\u00fcmmler und paddelten im herrlichen Licht mit der ein oder anderen kleinen Welle. Die Boote liegen echt gut im Wasser und sind recht flott. Einzig die Motorboote st\u00f6rten ein wenig die Idylle.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180609_201630e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1973 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180609_201630e1000-300x162.jpg\" alt=\"20180609_201630e1000\" width=\"300\" height=\"162\" \/><\/a>Am Sonntag stand dann noch eine Mittelstrecke auf dem Programm. Hier hatte ich gute Beine und vor allem einen guten Kopf. Drei kleinere Fehler unterliefen mir dann zwar doch, aber das belief sich insgesamt auf vielleicht 1.5 min. Mit gut einer Minute Vorsprung konnte ich die Damenkonkurrenz gewinnen und war zeitgleich mit dem H40-Sieger. In der Gesamtwertung des Wochenendes konnte ich dann sogar nochmal fast 6 min auf Anna gut machen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_191022e600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1974 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/20180611_191022e600-300x186.jpg\" alt=\"20180611_191022e600\" width=\"300\" height=\"186\" \/><\/a>Nun geht es die n\u00e4chsten Tage nach Irland auf Radtour. Meine dritte Tour, diesmal aber ohne Zelt, daf\u00fcr mit minimalem Gep\u00e4ck. Ich bin gespannt was die n\u00e4chsten Tage wettertechnisch und an Erlebnissen bringen und freu mich schon auf die Zeit &#8222;Out of Office&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenes Wochenende ging es noch einmal nach D\u00e4nemark zum MTBO. 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