{"id":2274,"date":"2018-10-19T06:56:02","date_gmt":"2018-10-19T04:56:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hillclimb.de\/?p=2274"},"modified":"2019-05-30T08:36:59","modified_gmt":"2019-05-30T06:36:59","slug":"viele-und-erfolgreiche-mtbos-im-herbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=2274","title":{"rendered":"Viele und erfolgreiche MTBO&#8217;s im Herbst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es l\u00e4uft und eigentlich k\u00f6nnte es gern so weiter gehen. Aber so langsam setzt auch eine gewisse Rennm\u00fcdigkeit ein und es ist gut dass sich der Herbst breit macht und sicherlich auch bald der Winter kommt. Doch nach Portugal konnte ich nochmal ein paar Fr\u00fcchte ernten und die gute Herbstform auskosten, w\u00e4hrend ich schon l\u00e4ngst unter der Woche gem\u00fctlichere Tage eingel\u00e4utet habe. Mit den Deutschen Meisterschaften und den Finalen L\u00e4ufen in den Deutschen und D\u00e4nischen MTBO-Cups gab es auch nochmal einige Highlights und vor allem sch\u00f6n organisierte Rennen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more-->Am Wochenende direkt nach Portugal versuchte ich mich mal wieder im CycloCross. Am Abend zuvor baute ich das Rennrad zum Crosser um, ich tauschte also haupts\u00e4chlich den Rahmen. Zusammen mit 10 anderen Frauen stand ich an der Startlinie und als der Startschuss fiel rasten sie alle los, so dass ich mich erstmal gaaanz hinten einreihen musste. Die Beine f\u00fchlten nicht ganz frisch, sie waren wohl noch nicht ganz erholt vom MTBO-Weltcup Finale, aber mit jeder Runde konnte ich mein Tempo steigern und so kam ich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck an eine Fahrerin vor mir. Am Ende war das Rennen f\u00fcr meine &#8222;Renntaktik&#8220; aber viel zu kurz, und so kam ich den n\u00e4chsten zwei Frauen zwar n\u00e4her, konnte sie jedoch nichtmehr \u00fcberholen, so dass ich mit einem Platz weiter hinten im Feld vorlieb nehmen musste. Es machte dennoch Spa\u00df und ich freue mich schon auf das Crossrennen in Kiel Ende Oktober.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit den Deutschen Meisterschaften im MTBO. Zun\u00e4chst am Samstag auf der Mittelstrecke startete ich bei den M\u00e4nnern. Einige nicht so gute Routenwahlen, bzw. ich konnte auf das Gel\u00e4nde hier und da nicht ganz reagieren. Gegen Ende ging mir dann etwas die Luft aus und so hatte ich auf die Ersten mit 6-7 min doch einen ganz sch\u00f6n gro\u00dfen R\u00fcckstand. Platz 6 von 15 war es dann aber doch \ud83d\ude09 . Am Sonntag stand mit Gerit auch etwas Konkurrenz am Start. H\u00e4tte sie ein gutes Rennen, dann d\u00fcrfte ich nicht wirklich viel patzen war meine Herangehensweise ans Rennen. Doch auf dem Weg zu Posten 3 hatten wir uns schon im Gegenlauf, dabei war sie 8 min vor mir gestartet. An Posten 5 gr\u00fcbelte ich ein wenig \u00fcber die Route zum n\u00e4chsten Posten, obwohl ich mich zuvor schon f\u00fcr die treppenlose Variante entschieden hatte. Neben der Route zu Posten 11 die einzigen Z\u00f6gerer. Weg von Posten 9 hatten wir uns wieder im Gegenlauf, doch diesmal war ich schon vor ihr? . Ich hatte sie durch einen zweiten O-Fehler von ihr unbemerkt auf dem Weg zu Posten 5 \u00fcberholt. Nun hie\u00df es nur noch sicher nach Hause fahren mit den richtigen Posten, nachdem ich alle vor mir gestrateten Frauen \u00fcberholte. Dies gelang mit einem passablen Vorsprung und so konnte ich den DM-Titel verteidigen. Titel Nummer 12 \ud83d\ude42 !<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181014_071423e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2282\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181014_071423e1000-300x180.jpg\" alt=\"20181014_071423e1000\" width=\"300\" height=\"180\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die MTBO-Saison fand nun letztes Wochenende auch f\u00fcr mich in D\u00e4nemark ihren Abschluss. In wieder fantastischem Herbstwetter wurden auch wieder die Paddelboote eingepackt. Es ging zu einem Doppelsprint nach Horsens und am Sonntag folgte eine Mitteldistanz im sch\u00f6nen Silkeborg. Damit hielt sich auch die Anreise in Grenzen. Vormittags fuhren wir direkt in Horsens einen Park- und Stadtsprint. Nach einem flotten Beginn mit nur kleineren Fehlern gelang mir der Wechsel auf das Stadtgel\u00e4nde recht gut. Ich nahm zwar einige kleine Umwege f\u00fcr sichere Routen in Kauf, aber ich schlug mich ganz gut und hatte vor allem im Mauergewirr des Gef\u00e4ngnisses einen guten \u00dcberblick wo es wieder hinausgeht. Als es dann zur\u00fcck in das Parkgel\u00e4nde gehen sollte hatte ich aber einen kleinen Aussetzer. Der Posten vor dem Kartenwechsel hatte es f\u00fcr mich in sich. Zun\u00e4chst fuhr ich dran vorbei, Treppen hinab, weil ich der festen \u00dcberzeugung war er h\u00e4ngt unten am Weg. Unten angekommen erkannte ich schnell dass ich wohl doch rauf muss und da stand er in der Spitzkehre. Dann schnell nen Kartenwechsel hingezaubert und weiter, wieder \u00fcber die Br\u00fccke \u00fcber die gesperrte Stra\u00dfe &#8211; Fehler erkannt und wieder zur\u00fcck und die Treppen runter um dann unter der Br\u00fccke zum Kartenwechselposten zu fahren. Dann ging es z\u00fcgig bis ins Ziel weiter. Wobei ich kurz vor dem Zielposten nochmal die Karten durchz\u00e4hlte, ob ich auch wirklich alle abgearbeitet hatte, da mir nicht klar war ob es drei Karten oder drei Kartenwechsel h\u00e4tten sein sollen. Fast 3 min fehlten zur schwedischen Siegerin, aber nur 40 s zur besten D\u00e4nin mit der ich ja noch um die Cup-Gesamtwertung k\u00e4mpfte. Nachmittags fuhren wir dann einen zweiten Sprint um einen See westlich von Horsens. Erneut hatte ich einen fluffigen Start, aber dann hatte ich keine gute Idee wie ich Posten 3 anfahren sollte. Also verlor ich dort einige Sekunden. Den Vogel schoss ich aber zu Posten 4 ab: Am Start erz\u00e4hlten sie uns, dass es einen Weg nicht mehr gibt und ein anderer jetzt eine deutlich bessere Qualit\u00e4t hat. Den mit der besseren Qualit\u00e4t habe ich nicht genommen, weil die andere Route schneller aussah, was sie aber vermutlich so gar nicht war, das war auf dem Weg zu Posten 3. Und dann war ich auf der Suche zu einem kleine Verbindungsweg zum Pfad zu Posten 4. Doch es war nix zu finden. So fuhr ich die Stra\u00dfe zweimal auf und ab, bis mir endlich einfiel, dass ich vergebens suchte. Also ging es dann eine alternative Route zum Posten. So ganz kurz verlor ich ja die Lust, denn man h\u00e4tte auf den 100 Karten auch einfach den Weg mal schnell auskreuzen k\u00f6nnen. An der Stelle hatte ich dann zwei Minuten liegen lassen und die Schwedin, eine Minute nach mir gestartet hatte mich bestimmt schon \u00fcberholt. So war es wohl auch, nur dass ich die bessere Route zu Posten 5 nahm, n\u00e4mlich die optimale Teil-Route zu Posten 4 und dann recht direkt zum Posten. Am Posten 5 kam sie dann auch an, die Schwedin. Aber hey, nur 1 min? Ich hatte nat\u00fcrlich schon l\u00e4ngst beschlossen, dass ich gute Beine habe und jetzt einfach alles riskiere und so schnell fahre wie geht. Nicht ganz kopflos aber schon richtig. Also nahm ich die Beine unter die Arme und zog das Tempo nochmal an. Und siehe da, beim Antreten auf der Stra\u00dfe konnte ich mich schon leicht absetzen. In der folgenden Waldpassage mit 2 Posten kam sie zwar nochmal etwas heran, aber auf dem Weg zu Posten 10 lagen schon fast wieder 30 s zwischen uns. So jagte ich um den See und versuchte die ganz schlimmen Fehler wegzulassen. Eine kleine Schrecksekunde gab es nochmal, als ich einen schlecht befahrbaren weg nicht fand, ich folgte dann einfach einer Spur durch den Wald und kam tats\u00e4chlich an gew\u00fcnschter Stelle heraus und von der Schwedin war noch immer nix zu sehen. Am Ende hatte ich tats\u00e4chlich noch 3 min Vorsprung bis zum Ziel herausgearbeitet, konnte also mit 2 min zur Schwedin den Lauf gewinnen und wieder 100 Punkte f\u00fcr die Cup-Wertung einstreichen. Ohne es zu wissen, aber dadurch war die Gesamtwertung wohl schon ganz knapp entschieden und nach 12 von 18 L\u00e4ufen h\u00e4tte ich 8 Punkte Vorsprung gehabt. Dennoch hatte ich mir f\u00fcr die folgende Mittelstrecke nochmal nen flotten Lauf vorgenommen.<\/p>\n<p>Die Nacht zelteten wir auf einem netten Camping-Platz in Silkeborg und kurz vor Sonnenuntergang konnten wir nochmal die Paddelboote rausholen und genossen die Stille auf dem Wasser. Bevor wir hungrig in die Stadt schlenderten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_173921e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2285\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_173921e1000-300x169.jpg\" alt=\"20181013_173921e1000\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_180957e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2284\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_180957e1000-300x169.jpg\" alt=\"20181013_180957e1000\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_182932e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2283\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_182932e1000-300x169.jpg\" alt=\"20181013_182932e1000\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_210010e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2281\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181013_210010e1000-300x169.jpg\" alt=\"20181013_210010e1000\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Sonntag flitzte ich dann also durch die ersten Posten im flachen Waldgebiet der ersten Karte. Naja, bis ich an Posten 4 vergebens einen Weg zum links abbiegen suchte. Ich befand mich schon darauf und der Weg, der aussah als w\u00fcrde ich drauf fahren ging rechts ab. Somit kassierte ich gleich schon wieder 1 min. Die Zeit rast aber auch immer im Wald. Etwas ver\u00e4rgert \u00fcber mich, aber unbeirrt hetzte ich weiter. Nach dem Kartenwechsel, der uns zu einem Bergr\u00fccken mit vielen Pfaden und Wegen f\u00fchrte bemerkte ich, dass meine Wattmessung nicht aufgezeichnet wird, also schnell noch durch die Men\u00fc&#8217;s geklickt. Man hat ja im Rennen nix besseres zu tun. Ich kam ganz gut in die zweite Karte und das etwas andere Gel\u00e4nde hinein, nahm dann aber sp\u00e4ter die ein oder andere nicht ganz optimale Route. Eins, zweimal war ich etwas unkonzentriert und kassierte hier oder da mal 30 s, die ganz gro\u00dfen Fehler blieben aber aus und da die Beine schnell waren konnte ich trotz des nur mittelm\u00e4\u00dfigen Rennens meine F\u00fchrung von 16 s auf die D\u00e4nin und 22 s auf die Schwedin bis ins Ziel verteidigen. Ein spannendes Rennen und abwechslungsreiches Rennen, wo mir nach hinten hin aber doch auch fast bissel die Luft ausging. Aber ich hatte ja schon angefangen die Saison etwas austrudeln zu lassen und bin fast nur noch die Rennen ohne viel Bewegung unter der Woche gefahren. Ich habe also einfach noch ein paar Fr\u00fcchte geerntet und damit einen sehr erfolgreichen Saison-Abschluss hingelegt. Wenn \u00fcberhaupt, dann muss ich recht lang zur\u00fcck blicken, dass ich den D\u00e4nischen MTBO-Cup mal gewinnen konnte. Wobei man eingestehen muss, dass die beste D\u00e4nin nicht genug L\u00e4ufe zusammen hatte.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg \u00fcberschritt ich mit dem Auto noch eine Schnapps-Kilometer-Zahl: 333 333 km . Brav bringt es mich durch die Landen, das gute St\u00fcck und manchmal ist es mir sogar Herberge f\u00fcr die ein oder andere Nacht in der ich statt das Zelt aufzustellen den tollen Panorama-Blick in den Sternenhimmel aus dem Auto heraus genie\u00dfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181014_155349e1000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2286\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181014_155349e1000-284x300.jpg\" alt=\"20181014_155349e1000\" width=\"284\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es l\u00e4uft und eigentlich k\u00f6nnte es gern so weiter gehen. 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