{"id":394,"date":"2013-08-04T14:50:04","date_gmt":"2013-08-04T12:50:04","guid":{"rendered":"http:\/\/2014.hillclimb.de\/?p=394"},"modified":"2019-05-30T08:54:37","modified_gmt":"2019-05-30T06:54:37","slug":"ebm-auf-einem-etwas-altren-gefahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=394","title":{"rendered":"EBM auf einem etwas \u00e4ltren Gef\u00e4hrt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nicht nur in Kanada sondern auch in der Heimat gibt es reichlich Topographie um abwechslungsreich Mountainbiken gehen zu k\u00f6nnen. Heute suchte ich mir dazu mal wieder einen MTB-Klassiker aus, den Erzgebirgs-Bike-Marathon. Mit meinem Old-School Fahrrad war es aber doch etwas anstrengender als ich es mir erwartete.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst morgens entschied ich mich entg\u00fcltig f\u00fcr den Start. Nicht ohne zuvor gr\u00fcndlich die Wetterprognosen und Webcams zu studieren &#8211; es waren f\u00fcr die Nacht und\u00a0den Morgen Gewitter angesagt, die aber die Seiffener Ecke scheinbar\u00a0auslie\u00dfen. In den letzten Tagen hatte ich mein lange Zeit ungenutztes Rad f\u00fcr den Einsatz fit gemacht, mit den V-Brakes auf glas blank geschliffenen Keramik-Felgen fetzt das im Regen jedoch\u00a0nicht so. Mein eigentlich schnelles Fully konnt ich nicht so einfach im Zug mitnehmen, da die Bahn es nicht schaffte mir einen Platz f\u00fcr&#8217;s Rad im Zug zu reservieren. Zu komisch wo doch allerh\u00f6chstens 10 der vorhandenen Stellpl\u00e4tze belegt waren. Ich hatte die EBM-Strecke zwar etwas gel\u00e4ndiger in Erinnerung, aber ein Blick in die Streckendaten lie\u00df verlauten, dass auf mich 60% Waldwege, 25% Stra\u00dfe und nur 15% Trail warteten. Also gut dachte ich, reicht doch mein Hardtail auch aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Weg zur Anmeldung\u00a0gab ich meiner Gabel mit einer geborgten Pumpe noch die richtige Luft zum Federn, ergatterte die mittlere Startgruppe (5 insgesamt), nachdem ich irgendein Ergebnis aus diesem Jahr hervorzauberte und reihte mich fast als letzte mit in die Startgruppe ein. Ich war etwas sp\u00e4ter dran, weil ich ja morgens noch so lange \u00fcberlegte ob ich Starten soll oder nicht. Und denn ging es auch endlich los.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss. Allerdings ging es erstmal mit Warten los. Ich hatte mich wohl doch ung\u00fcnstig aufgestellt und mehr als 1 min musste ich warten um \u00fcberhaupt erstmal kleine Beweungen auf der Startwiese vollziehen zu k\u00f6nnen. So gestalteten sich die ersten 5 min im Schneckentempo die Berge runter bevor es endlich auf eine breite Stra\u00dfe ging, wo sich das Feld im Anstieg\u00a0umsortierte. Ein paar Frauen konnt ich vor mir sehen und auch die ein oder andere \u00fcberholen, aber so richtig war es nicht m\u00f6glich, sich ein Bild \u00fcber das Frauenstarterfeld zu machen, zumal ja auch alle Strecken gleichzeitig gestartet wurden. Also w\u00e4hlte ich ein Tempo mit dem ich gut \u00fcber die Strecke kommen sollte, konnte einige andere Starter \u00fcberholen und selbst im ersten engeren Weg gab es keinen Stau. So kam ich ganz gut \u00fcber die ersten 20 km. Doch dann kam irgendwie ein kleines Loch, mein Umfeld begann mich zu \u00fcberholen. Meine Schaltung fing an nicht mehr die hohen G\u00e4nge sauber zu fahren, ich hoppelte von Bodenwelle zu Bodenwelle, die Kette sprang nur mit viel Bitten auf das kleinste Blatt\u00a0und vor allem taten mir meine H\u00e4nde weh. Was vor 7-8 Jahren noch High-End-Technik war ist eben nun doch so langsam \u00fcberholt. Aber es machte dennoch Spa\u00df mit diesem Old-School Rad mit 56er Lenkerbreite und satten 12 kg die Strecke langzuradeln. Scheinbar nach einem Gel kam auch der Zug in die Kette zur\u00fcck und auf einmal lief es viel lockerer die Wege auf wie auch ab. Ich hatte mich auch wieder an das Rad gew\u00f6hnt, verzichtete auf die ganz hohen g\u00e4nge und arrangierte mich damit etwas kr\u00e4ftiger und langsamer zu treten\u00a0und konnte nun auch die Trails lockerer fahren. Somit holte ich mir einige Pl\u00e4tze zur\u00fcck\u00a0und kam nach etwa\u00a02:10 h im Ziel an. Im Abschluss der Runde ging es noch ein zweites Mal, nach der Einf\u00fchrungsrunde, die Alp de Wettin hinauf wo die Zuschauer wieder in Massen standen und uns Teilnehmer anfeuerten. Einige bekannte Gesichter waren auf und an der Strecke zu sehen, ein Punkt der heute morgen \u00dcberzeugungsarbeit leistete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gef\u00fchlt war ich gar nicht so langsam, aber im Ziel konnt ich sehen, dass meine Zeit f\u00fcr Gesamt-Rang 11 unter den Frauen und Platz 4 in der Altersklasse reichte. Mir fehlte heute\u00a0etwas die Aggressivit\u00e4t im Rennen und zugegeben vielleicht auch mein schnelles\u00a0Wettkampfrad. Die Strecke war doch\u00a0weniger glatt als erwartet und bot ein gutes Training in Hinblick auf die WM.\u00a0Ohne Rennen h\u00e4tte ich dann heute wom\u00f6glich auch nicht den Ansporn gehabt mich auf einer Trainingsrunde zu Qu\u00e4len, geschweigedenn h\u00e4tte ich die wieder tolle Stimmung und gute Organisation dieses MTB-Klassikers erlebt. Meine letzte Teilnahme am EBM\u00a0liegt doch schon einige Jahre zur\u00fcck. Vermutlich wird die n\u00e4chste nicht so fern in der Zukunft sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur in Kanada sondern auch in der Heimat gibt es reichlich Topographie um abwechslungsreich Mountainbiken gehen zu k\u00f6nnen. Heute suchte ich mir dazu mal wieder einen MTB-Klassiker aus, den Erzgebirgs-Bike-Marathon. 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