{"id":811,"date":"2014-09-12T06:14:43","date_gmt":"2014-09-12T04:14:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hillclimb.de\/?p=811"},"modified":"2019-05-30T08:52:32","modified_gmt":"2019-05-30T06:52:32","slug":"mtbo-wm-ruckblick-lang-und-staffel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=811","title":{"rendered":"MTBO-WM R\u00fcckblick &#8211; Lang und Staffel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nun komm ich endlich auch noch dazu von den letzten beiden Wettkampftagen der WM zu berichten. Die Tage nach Polen waren mit Arbeit und sonstigem Zeitvertreib und nat\u00fcrlich radeln gut ausgef\u00fcllt. Und bevor es am Wochenende wieder zu den ersten Herbstl\u00e4ufen geht m\u00f6chte ich doch kurz noch was zur WM schreiben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>WM-Langstrecke<\/p>\n<p>Gut 5 km von der Hotelt\u00fcr entfernt befand sich der Start zur Langstrecke. Das Wetter war gut angesagt, also lie\u00dfen wir das Auto stehen und radelten zum Aufw\u00e4rmen an den Start. Die Beine schienen wieder erholt, nachdem ich sie am Ruhetag ganz sch\u00f6n merkte. Heute hie\u00df es wieder volle Kanne und diesmal ohne Orientierungspanne durch den Wald zu rasen. Man musste enorm stark fahren um \u00fcberhaupt auf vordere Positionen zu kommen. Es warteten 33 Posten mit 2 Schlaufen. Am Zuschauerposten musste man also 3mal vorbei. Zuschauerposten sind ja immer gerne Fehlerquellen, weil man kurz aus der Konzentration geworfen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/KarteLangZiel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-813 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/KarteLangZiel-300x241.jpg\" alt=\"Postengewirr\" width=\"192\" height=\"154\" \/><\/a><\/p>\n<p>Also legte ich besondere Aufmerksamkeit auf diese Passagen (Kartenausschnitt). Am Start kam ich gut weg, schoss jedoch direkt \u00fcber einen breiten Hauptweg und realisierte als pl\u00f6tzlich ein Zaun im Wald auftauchte, der da nicht sein durfte, dass ich h\u00e4tte abbiegen m\u00fcssen. Diese extra Sekunden riefen mich zu mehr Achtsamkeit und so fuhr ich dann die n\u00e4chsten Posten recht sauber an. Ich erkannte schnell, dass die Routenwahl sich darauf beschr\u00e4nkte den direktesten Weg zu erkennen. Denn die kurzgestrichelten Wege (25-50% befahrbarkeit) waren recht flott. Hingegen die langgestrichelten (50-75%) teilweise sandig und durch den Regen der letzten Tage in manchen Passagen etwas langsamer. Die Postenverbindungen waren, wie es sich f\u00fcr eine Langstrecke geh\u00f6rt stellenweise recht lang. Die Gedanken begannen zu schweifen, ein Zeichen dass man nicht ganz so schnell unterwegs ist. Die Routen lie\u00dfen sich beim Fahren recht gut vorplanen und vor allem die Pflichtpassage in Zieln\u00e4he konnte ich so immer direkt vorher intensiv anschauen. Nach etwa 50 min kam ich das erste Mal am Sichtposten vorbei. Alles lief prima, doch der erste gro\u00dfe Fehler kam zwei Posten danach. Hier war ich zu schnell und h\u00e4tte einen Moment inne halten m\u00fcssen. Aus irgendeinem Grund dachte ich, ich bin auf dem falschen Weg und versuchte wieder zum richtigen zu gelangen. Doch leider war ich auf dem richtigen und verlie\u00df diesen dadurch. Als ich das zweite Mal zum Sichtposten kam traf ich auf die D\u00e4nin Nina, die zuf\u00e4llig auf die selbe Runde wie ich einbog und so konnte ich diese Schlaufe von ihr profitieren, deutlich z\u00fcgiger und nahezu fehlerfrei verlief dieser Abschnitt. Nach dem dritten Mal am Sichtposten trennten sich unsere Wege wieder und ich war auf mich allein gestellt. Es kam noch ein 2 min Fehler kurze Zeit nach dem Sichtposten und gegen Ende der Bahn unterlief mir noch ein gro\u00dfer Fehler, wie der H\u00e4lfte des Fahrerfeldes auf einer kleinen Kuppe. Dort gingen nochmals gut 3 min fl\u00f6ten. So standen am Ende doch wieder mehr als 10 min Fehler zu Buche. Hinzu kam keine ganz so gute Fahrleistung und schon war ich auf Rang 37 gesp\u00fchlt. Und es kamen leichte Zweifel auf ob ich in der geeigneten Verfassung war, den Start der M\u00e4nnerstaffel zu fahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_5547e.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-810\" src=\"http:\/\/www.hillclimb.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/IMG_5547e-300x178.jpg\" alt=\"IMG_5547e\" width=\"300\" height=\"178\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>WM-Staffel<\/p>\n<p>Die Zweifel wurden beiseite gestreift, denn am Start konnte ich wom\u00f6glich noch am meisten profitieren, weil ich zur Zeit mit Fahrern um mich herum einfach einen Tick schneller fahr. Zudem mag ich es den Start zu fahren und es gibt nur wenige Staffeln wo ich das nicht gemacht habe. Es war ein \u00e4hnlicher Wald wie zum Sprint nur die Abst\u00e4nde der Wege waren etwas gr\u00f6\u00dfer. Aber ein schneller Wald. Und diesmal wollte ich trotz Staffel volles Risiko gehen und nicht wieder alles verschlafen wie im Sprint. Der Start verlief gut und auch wenn es schlammig feucht war konnte ich die ersten 8 Posten mit M\u00e4nnern um mich herum gut absolvieren. Dann hatte ich einen Zweig in den Speichen und verlor etwas den Kontakt. Fuhr aber dennoch weiter sauber \u00fcber die Karte. Eine falsche Routenwahl, bei gleicher Strecke \u00fcber einen H\u00fcgel (30 s) und einmal konnte ich mich nicht f\u00fcr eine Route entscheiden, gravierende Fehler blieben diesmal aus. Auf der Schlussschleife, wo ich zun\u00e4chst meine geplante Route verliess um dann sp\u00e4ter doch wieder drauf zu biegen kostete nochmals Zeit. Hier h\u00e4tte ich einmal stoppen m\u00fcssen um mir die Situation auf der Karte in Ruhe anzuschauen. Im vergleich zu den Vortagen gelang ein gutes Rennen mit minimierten Fehlern. Wenn ich das Rennen unter normalen Umst\u00e4nden anschauen w\u00fcrde, dann h\u00e4tte ich nat\u00fcrlich schon einige gro\u00dfe Fehler gemacht, aber die waren irgendwie verschwindent gering im Vergleich zu den Vortagen. Auch den beiden Jungs gelang das beste Rennen der Woche und so hatten wir alle einen guten Abschluss der WM. F\u00fcr mich hie\u00df das 5 und 2 min R\u00fcckstand auf die beiden Herren. Es geht ja doch noch &#8211; war das beruhigende Fazit, wenngleich die letzten Tage recht entt\u00e4uschend verliefen und ich wohl auf eine meiner schlechtesten WM-Wochen und Rennen \u00fcberhaupt blicke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich war nicht so gut durch den Winter gekommen und auch im Sommer verlief das Training nicht immer optimal. Schweden war im Nachhinein betrachtet wohl irgendwie auch im Kopf der Jahresh\u00f6hepunkt mit guten Rennen und so fiel ich danach wohl in ein kleines Loch, aus dem ich auch bei der WM nicht so richtig rauskam. Die Saison klingt jetzt mit ein paar kleinen Herbstrennen noch aus. Und im n\u00e4chsten Jahr mach ich dann die 100 voll (100 WM- und WC-Rennen). \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun komm ich endlich auch noch dazu von den letzten beiden Wettkampftagen der WM zu berichten. Die Tage nach Polen waren mit Arbeit und sonstigem Zeitvertreib und nat\u00fcrlich radeln gut ausgef\u00fcllt. 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