{"id":825,"date":"2014-09-15T23:03:52","date_gmt":"2014-09-15T21:03:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hillclimb.de\/?p=825"},"modified":"2019-05-30T08:51:56","modified_gmt":"2019-05-30T06:51:56","slug":"mtbos-vor-der-haustur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hillclimb.de\/?p=825","title":{"rendered":"MTBO&#8217;s vor der Haust\u00fcr"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Wochenende ging es nach G\u00fcstrow, gut 250 km entfernt. Die angek\u00fcndigten Nordlichter konnten wir am Freitagabend leider nicht ersp\u00e4hen und so war es eine kurze Nacht, wavon ich auf der Langstrecke noch ein wenig m\u00fcde war. Aber am Sonntag lief es dann daf\u00fcr endlich mal wieder richtig gut.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es war erh\u00f6hte Sonnenanktivit\u00e4t beobachtet worden und so waren f\u00fcr das Wochenende Nordlichter f\u00fcr das blo\u00dfe Auge gut sichtbar auch f\u00fcr Norddeutschland angek\u00fcndigt. Leider fuhren wir erst nach dem Mondaufgang ans Wasser. Zudem zogen auch Wolken auf, so dass wir zwar mit sch\u00f6ner Strandstimmung aber ohne Nordlichter wieder Heim fuhren. Dieses Jahr gibt es wieder erh\u00f6hte Aktivit\u00e4t auf der Sonne, so dass ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben habe welche zu ersp\u00e4hen. So ganz gigantisch wie in Norwegen werden sie hier im S\u00fcden wohl aber ohnehin nicht erscheinen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Samstag ging es in rasanter Fahrt nach G\u00fcstrow und ich war bequem eine Stunde vor meinem Start im Wettkampfzentrum. D\u00e4nen und deutsche trafen sich um Punkte f\u00fcr die Cup&#8217;s zu sammeln. In die d\u00e4nische Wertung ging nur der Samstag ein. Die Langstrecke h\u00e4tte also das wichtigere Rennen f\u00fcr mich darstellen k\u00f6nnen. Da ich jedoch schon einige d\u00e4nische Rennen dieses Jahr verpasst habe und in der Cup-Wertung nicht so richtig mehr was vermelden kann, ging es f\u00fcr mich einzig darum sch\u00f6ne saubere L\u00e4ufe zu fahren und die Gelegenheit MTBO&#8217;s vor der Haust\u00fcr zu bestreiten. Noch dazu war das Gel\u00e4nde v\u00f6lliges Neuland f\u00fcr alle Starter. Auch der Ausrichter organisierte seinen ersten gro\u00dfen MTBO-Lauf. Wobei sie aber schon f\u00fcr zahlreiche Orientierungslaufveranstaltungen verantwortlich zeichneten.<\/p>\n<p>Es war sch\u00f6n mal wieder die ganzen bekannten Gesichter zu sehen und hier und da zu schw\u00e4tzeln. Schlie\u00dflich waren dies f\u00fcr mich die ersten nationalen L\u00e4ufe der Saison. Mein Start war relativ zeitig, aber das sollte keinen negativen Einfluss auf meine Leistung haben. Allerdings w\u00e4hlte ich gleich zu Beginn eine ung\u00fcnstige Route und verlor schon gleich gut 1 min. Zum zweiten Posten war der Wegeinstieg nicht ganz richitg zu sehen, so dass ich nochmals gut 1 min verlor. Am 4 Posten war ich dann auch schon eingeholt und konnte der D\u00e4nin diesmal nicht folgen. Irgendwie hatte ich auch nicht so richtig Lust das restliche Rennen zusammen zufahren, also lie\u00df ich sie ziehen. Die Bene gaben auch nicht so richtig was her. Als ich dann wieder richtig Fahrt aufnahm unterliefen mir aber kleinere und vor allem ein gro\u00dfer Fehler. Ich erwischte einen Weg, der zun\u00e4chst verlockend aussah und mich hinab zu einer Stra\u00dfe bringen sollte, dann aber irgendwann mit Brennesseln und Brombeeren verwachsen war. War leider auch in der Karte so eingetragen, so dass ich den Gro\u00dfteil meines R\u00fcckstandes an diesem Posten ansammelte. Das Rennen musste ich abhaken, national reichte es zur 100 Punkten f\u00fcr die Rangliste, 3 D\u00e4ninnen positionierten sich aber in der Tageswertung vor mir. Am Abend besuchten wir noch G\u00fcstrow mit seinem Schlo\u00df und einer belebten Innenstadt. Es war irgendein Stadtfest.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neuer Tag neues Gl\u00fcck &#8211; Mittelstrecke. Deutlich ausgeschlafener spazierte ich noch vor dem Fr\u00fchst\u00fcck zum nahe gelegenen Inselsee und schlug so die Zeit tot und geno\u00df ein wenig die herbstliche Stimmung. Irgendwie war ich mit allem zeitiger dran und so war ich auch erste am WKZ. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Mit guten Beinen begab ich mich zu den ersten Posten. Diesmal wollte ich mich nicht einholen lassen. Gleich von Beginn an hatte ich einen guten Fluss und nahm einige Kreuzungen recht souver\u00e4n. An einem Anstieg gingen dann noch die Beine auf und ich holte vor mir gestartete M\u00e4nner ein, die auf der gleichen Bahn unterwegs waren. Bis auf einen kleinen Stopp an einem Wegabzweig, den ich in der Karte \u00fcbersah lief es in der ersten Rennh\u00e4lfte wirklich gut. Weg zum 12. Posten wollte ich erst eine zu lange Route einschlagen, entdeckte das noch und kehrte auf die bessere Variante um. Man h\u00e4tte auch direkt vom Posten durch den Wald fahren d\u00fcrfen (an diesem Wochenende war Querfahren erlaubt), aber ich wollte nicht schon wieder durch&#8217;s Dickicht krauchen. Dieser Fehler kostete mich sicherlich gut 1 min. Dann bog ich noch einen kleinen Abzweig zu zeitig zum Posten rein, was aber vielen so erging. Das waren die einzigsten nennenswerten Fehler des Tages und erst im Gegenlauf zum vorletzten Posten kam mir die nach mir gestartete D\u00e4nin entgegen. Es war knapp und sie machte nochmal richtig Tempo. Am Ende trennten uns 40 s und ich hatte endlich mal wieder ein zufriedenstellendes Rennen, mit wenig Fehlern und passablen Beinen. Platz 2 am Tag und die nationale Wertung ging wieder an mich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ob ich am kommenden Wochenende nach D\u00e4nemark fahre wei\u00df ich noch nicht, denn so langsam will ich mich auch auf meine Japanreise im November vorbereiten und die Zeit fliegt meist schneller als man glaubt. In zwei Wochen starte ich dann in Werdau. Ziel dort ist es wohl prim\u00e4r mit allen Posten richtig nach Hause zu kommen um so doch noch in die Wertung zur Deutschen Meisterschaft einzugreifen. Titelverteidigung steht an, daf\u00fcr ben\u00f6tige ich aber auch noch zwei saubere von zwei L\u00e4ufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende ging es nach G\u00fcstrow, gut 250 km entfernt. Die angek\u00fcndigten Nordlichter konnten wir am Freitagabend leider nicht ersp\u00e4hen und so war es eine kurze Nacht, wavon ich auf der Langstrecke noch ein wenig m\u00fcde war. 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