Bergkuppen des Nordwestlausitzer Hügellandes

Bergkuppen des Nordwestlausitzer Hügellandes

 

Vom Bahnhof in Königsbrück fährt man zunächst nach rechts auf einer Kopfsteinpflasterstrasse in Richtung Stadt, um gleich wieder nach rechts hinunter zum Fluss Pulsnitz zu fahren. Nun folgt man dem Flusslauf immer entgegen der Fliessrichtung. Wenn man unter der alten Bahnbrücke hindurchgefahren ist, eröffnet sich ein wildromantisches Tal. Eine Strasse wird überquert und man gelangt auf einen Wiesenweg. Nachdem man sich etwas links gehalten hat, trifft man auf einen Fahrweg, den Hofeweg und folgt ihm nach rechts. Kurz darauf biegt man links in den Waldweg ein, der sich in Serpentinen auf den Keulenberg hinauf schlängelt. Auf dem Plateau (405 mNN) betritt man historischen Boden. Auf einer Schautafel kann man sich über die Geschichte des Berges informieren. Es gibt auch einen Aussichtsturm, der aber nur selten geöffnet ist. Dennoch kann man von einer kleinen Anhöhe den Ausblick geniessen. Auf der Kopfsteinpflasterstrasse fährt man Oberlichtenau. An der Hauptstrasse biegt man nach rechts und nach ca. 2 km nach links ab. Über eine kleine Kuppe gelangt man durch die Eisenbahnunterführung nach Niedersteina. Zunächst rollt man flach, dann eine kurze Steigung hinauf nach Steina. An der Kreuzung fährt man nach links und dann wieder rechts hinauf zum Schwedenstein (418 mNN). Hier gibt es ein Berggasthaus mit einem Aussichtsturm. Die Strasse führt weiter, wieder hinunter in den Ort. Man hält sich zweimal links. In Steina fährt man nach rechts in Richtung Möhrsdorf. Hier muss man nach rechts abbiegen und fährt mit leichter Steigung nach Rehnsdorf. In Rehnsdorf gibt es ein sensationelles Gasthaus (Tel.: 03 57 93/ 54 06). In der alten Hoflinde kann man in der Baumkrone essen und Trinken was das Herz begehrt. Man fährt nun wieder ein kleines Stück bis zur Kreuzung zurück und überquert diese geradewegs. Nach ca. 500 m verlässt man den Weg und biegt nach links in den Wanderweg ein, der hinauf auf den Gipfel des Hochsteins (448 mNN) führt. Von Gipfelklippen hat man eine schöne Aussicht. Man fährt zunächst ein Stück zurück und gelangt auf den Weg, der hinunter zur Luchsenburg, einer Ausflugsgaststätte, führt. Dort fährt man nach links auf einer Brücke über die Autobahn A4 in Richtung Rammenau. An der Waldkante zweigt nach rechts ein Wanderweg in Richtung Oberrammenau ab. Wer das Barockschloss besichtigen möchte fährt geradeaus weiter. Der Wanderweg führt zu einer schönen Aussicht mit Schutzhütte. Über Hauswalde und Bretnig gelangt man nach Grossröhrsdorf. Nachdem man die Bahnlinie unterfahren hat biegt man nach links ab und folgt dem Flusslauf der Grossen Röder nach Kleinröhrsdorf. Auf dem Weg nach Wallroda kommt man an einem kleinen Stausee vorbei, wo man sich bei einem Bad erfrischen kann. In Wallroda fährt man entweder auf der Hauptstrasse weiter nach Radeberg oder biegt auf Höhe der Kirche nach rechts in den Wanderweg durch das Hüttertal ein.

 

Start:  Königsbrück
Ziel:  Radeberg
Streckenlänge:  ca. 70 km
Eignung: Mountainbike und Tourenräder (unbefestige Talwege können nach Regen  ziemlich schlammig)
Höhenunterschied: hügelig, zwischen 180 und 448 mNN
Empfohlenes Kartenwerk: Die ADFC-Radtourenkarte Blatt 14 ist aufgrund des grossen Massstabes nicht sehr günstig. Eine Karte 1:100.000 ist besser geeignet.

 

Beide Orte sind gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar.