Auf gehts per Rad durch Kenia’s Mitte. Auf bikepacking.com lächelte uns eine Route an, auf der Zebras und Giraffen zu sehen waren. Die restliche Landschaft auf den Fotos sah auch einladend aus und so beschlossen wir, Daniel und ich, uns aufzumachen in für uns unbekanntes Terrain.

Ein entspannter 8.5 Stunden Tagflug brachte uns am Sonntag Abend nach Nairobi. Obwohl ich mich etwas im Namen bei meinem ETA vertan hatte durften wir problemlos einreisen. Das Hotel bot einen preislich erschwinglichen Transfer an. Auf dem Weg zum Hotel stoppten wir noch zum Futter und Geld tanken. Nachts halb zwei durften dann endlich die Augen zufallen.

Den ersten Tag wollten wir Besorgungen für die Tour machen: SIM-Karten, Gaskartusche und Futter. Und etwas Sightseen und Räder zusammenbauen. In der Sarit Shopping Meile konnten wir unsere Telefone internetfähig machen und auch das Bezahlsystem m-pesa darauf einrichten. Aber es dauerte doch gut 2 Stunden. Immerhin gönnte ich meinem Tablet noch eine neue Schutzfolie und wir probierten das Kenianische Heißgetränk Dawa aus. Sehr scharf durch den Ingwer, konnte mit Honig aber gut abgemildert werden. Dann dachten wir uns machen wir doch noch etwas Sightseen und fuhren zur Nairobi Gallery, dem Nullpunkt Kenia’s. Dort gab es in 6 verschiedenen Räumen afrikanische Kunst, Kleidung und Accessoires zu sehen. Relativ wenig davon war kenianisch und wenn eher jünger. Danach stiefelten wir noch zur KICC Plattform und genossen den Blick auf Nairobi und gönnten uns eine Auszeit, ehe wir uns mit einem Uber-Fahrer in den Stau zurück zum Hotel stürzten. Beim Abendessen fiel Daniel dann ein, dass wir die Gaskartusche und das Essen vergessen hatten. Also stiefelten wir zu einem Supermarkt in der Nähe und konnten wenigstens das Futter kaufen. Danach bauten wir noch fix die Bikes zusammen, ehe wir hinter den Moskitonetzen der Betten verschwanden.