Heute morgen waren wir schon ganz schön müde so im Körper, aber die Beine fühlten sich nach kurzen Auflockerungen erstaunlich gut an. Sie waren es auch und so hatten wir endlich eine Etappe fast ohne Tadel und damit das 6. Trikot eingeheimst. Berichte von Jörn und Felix findet ihr weiterhin auf http://blog.kivelo.de . Meine Eindrücke vom Rennen gibt es hier …

 

Morgens beim Essen sagte eine etwas betagtere Einlassdame, dass heute eine leichte Etappe wird, leichter als gestern. Sollte ich ihr trauen? Woher soll sie es wissen, wie echte Bikerin sah sie nicht aus. Der ganze Körper fühlte sich echt müde an und auch Felix ging es so. Und es warteten soooo viele Höhenmeter auf den 48 Etappenkilometern auf uns. Am Start zersprinteten wir wieder das Starterfeld unserer Startwelle und flogen so unserem eigenen Motorrad hinterher. Getreu dem Motto von Jörn („Attacke“) fuhren wir dann auch weiter schnell den ersten Anstieg rauf. Die Beine taten ihre Arbeit erstaunlich gut und so verflogen die Kilometer und Höhenmeter in der ersten Stunde ganz schnell. Alsbald danach bogen wir in einen herrlichen Single-Trail hier in Squamisch ein und dachten beide für uns, dass wir hier unbedingt mit Jörn runterradeln müssten („Half Nelson“). Danach waren die Beine etwas fest und vor allem taten die Hände weh. Eigentlich taten die Abfahrten fast mehr weh als das bergauf – wird wohl Zeit dass es an die letzte Etappe geht. Das Gelände war heute teilweise so ruppig, dass ich doch an manchen Stellen in den Abfarhten zurück nahm um Mensch und Material zu schonen. Unsere Räderchen sind wohl nicht ganz für alle Trails die es hier so gibt geschaffen – aber es ist herrlich darauf zu fahren. Die Etappe heute konnten wir aber nahezu ohne eine schwache Zeit nach Hause fahren und haben eine Vorsprung von gut 18 min auf Platz zwei herausgearbeitet. Damit bekommen wir auch für den letzten Tag ein frisches Trikot uns müssen noch nicht unsere eigenen Trikots vollschwitzen. 540 gr Edelmetall gab es für die schon 6 Etappensiege.Die Landschaft, wenn man sich im Rennen doch mal die Zeit dafür nimmt, ist schon Atemberaubend und die gebauten Trails sind Spaß pur. Morgen geht es in die letzte Etappe, die heutige war wirklich leicht und die Dame vom Einlass hatte vollkommen recht. Whistler wartet morgen auf uns. 25 km gepaart mit 800 hm – klingt nach einem Katzensprung, aber der Trailanteil ist hoch und der Veranstalter hatte bisher immer auf kurzen Etappen lange Fahrzeiten herausgeholt.