Auf zwei Steinen in der Ecke des Parkplatzes vestritten wir unser Frühsrück ehe wir zum Naiwasha-See starteten. Aus zeitig los wurde dann doch erst wieder halb 10.

Das erste Stück überbrückten wir hauptsächlich auf der Strasse. Zwischendurch bogen wir zwar einmal ins Gelände ab. Doch die Straße war deutlich schneller und wir hatten noch gut 8 km extra vom Vortag, die wir noch aufholen wollten.

Schlussenddlich bogen wir an der Flyover Bridge der A104 ins Gelände ein. Zuvor stärkten wir uns allerdings im Imbis an einer Tankstelle mit Samosa und Pizza. In der folgenden Abfahrt sammelte Daniel ein paar herumliegendeä Kartoffeln auf und nur wenig später holte uns der bereits drohende Regen ein, den wir unter einem Busch aussaßen. Der Regen ließ langsam nach und so schlängelten wir uns über mehr oder weniger holprige Straßen an den Rand eines Vulkancraters. Entlang der Vulkanflanke führte ein schöner Singletrack. In der folgenden Abfahrt überholten wir einen LKW der sich mühevoll von Loch zu Loch schlich. Vorbei an Longonot führte uns der Weg durch die Kedong Range. Wir erblickten unsere ersten Garzellen, einen Büffel und Zebras, allerdings waren sie ja auf der Range eingesperrt. Auf teils recht sandigen Wegen ging es hinab und mit der Abenddämmerung erreichten wir den Naiwasha-See wo wir im YMCA mit unseren Zelten Unterschlupf fanden. Wir kochten mit unserer Gaskartusche Nudeln und Trockenfutter.

Der Abend sollte noch eine kleine Überraschung mit sich bringen.Gegen 9 Uhr grasten Hippos auf dem Camping-Gelände. Die Flusspferde kommen immer nachts zum Futtern aus den Seen wo sie sich tagsüber drin verstecken um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Dabei legen sie bis zu 5 km Strecke zurück um an ihren lieblingsfressort zu gelangen.

Die Fotos müssen noch fertig sortiert werden und Bildunterschriften mit weiteren Details folgen ebenso.